Vogl/Flatscher machten Schritt in Richtung Olympia
Die Österreicherinnen landeten vor Mallorca auf dem dritten Platz in der 470er-Wertung. Der Tagessieg ging an Delle-Karth/Resch.

Foto © APATagessieg für Delle/Karth und Resch
Österreichs 470er-Seglerinnen Sylvia Vogl/Carolina Flatscher haben nach vier Wettfahren im Rahmen der 39. "Princess Sofia Trophy" vor Mallorca einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Olympia gemacht. Das um einen endgültigen Startplatz kämpfende Duo schob sich am Montag dank der Ränge sechs und drei auf den dritten Platz vor und liegt voll im Plansoll.
Keinen Ausrutscher. Mit einem Top-Ten-Rang würden die beiden OESV-Asse die B-Norm des ÖOC für die Spiele in Peking erbringen. "Im Gegensatz zu den meisten anderen Top-Teams haben wir noch keinen Ausrutscher. Das beruhigt uns natürlich im Hinblick auf das gesetzte Regattaziel", freute sich Vorschoterin Flatscher und Steuerfrau Vogl ergänzte: "Unser Selbstvertrauen passt im Moment, Fehler dürfen wir uns angesichts der starken Konkurrenz aber trotzdem keine leisten". Zufrieden können auch Nico Delle-Karth und Niko Resch sein. Die 49er-Vizeweltmeister von 2007 verbuchten den ersten rot-weiß-roten Tagessieg im Verlauf der 39. Auflage der Traditionsregatta und verbesserten sich auf Rang vier der Zwischenwertung.
Wichtiges Signal. "In Blickrichtung Europameisterschaft war dieser erste Platz ein wichtiges Signal, unsere Form scheint nicht so schlecht zu sein", erklärte der Kärntner Niko Resch. Sieber/Kruse blieben als 30. weiter unter ihren Möglichkeiten.
Die Tornado-Olympiasieger Roman Hagara/Hans Peter Steinacher
mussten sich nach den Plätzen vier und sieben vorerst mit dem vierten Zwischenrang zufriedengeben. Mallorca dient Österreichs
Parade-Seglern jedoch primär als Test. Einen kleinen Dämpfer musste
im Finn-Bewerb Andreas Geritzer hinnehmen, der auf Rang sechs
zurückfiel. Auch die 470er Matthias Schmid/Florian Reichstädter
blieben nach einem verpatzten Tag als 21. unter ihren Erwartungen.













