Capitals verloren in Salzburg, Verfolger Linz gewann

Red Bull Salzburg hat am Freitag im Schlager der Erste Bank Eishockey Liga erstmals seit etwas mehr als zwei Jahren einen Heimsieg mit drei Punkten gegen die Vienna Capitals eingespielt. Die "Bullen" gewannen mit 5:1 und schoben sich auf den dritten Rang vor. Die Black Wings Linz sind nach dem 2:0 gegen den VSV mit nun zehn Punkten Rückstand erste Verfolger der Caps.

© APA (Archiv)
 

Beim Comeback von Manuel Latusa nach einer im November erlittenen Verletzung und in dessen 900. Spiel feierten die Salzburger einen verdienten Erfolg gegen den Meister. Brouillette glich die Führung der Wiener nach nur drei Minuten aus (25.), Herburger (27.) und zweimal Harris (37., 42., jeweils im Powerplay) sorgten bis zur Anfangsphase des Schlussdrittels für einen deutlichen Vorsprung der Gastgeber. Herburger machte mit seinem zweiten Treffer zum 5:1 (45.) alles klar. Die Capitals hatten zuletzt in Salzburg in fünf Spielen immer gepunktet und dabei dreimal sogar gewonnen.

Der EHC Linz verlängerte mit einem 2:0-Erfolg die Negativ-Serie des VSV, der die bisherigen zwei Duelle gewonnen hatte. Die Black Wings gewannen auch ihr fünftes Match des Jahres, während die Villacher als Elfte und Vorletzte die vierte Niederlage 2018 kassierten.

Im Rennen um den sechsten Platz kamen Dornbirn und Graz zu wichtigen Siegen. Die Bulldogs aus dem Ländle beendeten ausgerechnet in Znojmo, wo sie seit einem Jahr nicht gewonnen hatten, ihre fünf Spiele andauernde Niederlagen-Serie und feierten mit 6:2 eindrucksvoll den ersten Erfolg des Jahres. Die Tschechen rutschten hingegen mit der fünften Heimniederlage in Serie weiter ins Tief.

Die Dornbirner haben als Siebente nur wenige Zähler Rückstand auf den Sechsten Zagreb, der am späten Abend in Bozen gastierte. Graz liegt nach dem 7:2 gegen Fehervar nur einen weiteren Punkt dahinter (52). Den 99ers gelang damit eindrucksvoll die Revanche für die 1:4-Niederlage vom Sonntag. Higgs und Zusevics scorten je zwei Treffer.

Fünf Runden vor Ende der Phase 1 des Grunddurchgangs haben auch Südtirol und Fehervar (50) noch Chancen, sich einen der ersten sechs Plätze und damit die fixe Play-off-Teilnahme zu sichern.

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