Favoriten gaben sich im DFB-Cup keine Blöße

Keine Blöße haben sich die deutschen Fußball-Bundesligisten am Samstag in der ersten Runde des DFB-Cups gegeben. Bayern München siegte beim Chemnitzer FC 5:0. Für die Münchener, bei denen David Alaba in der 64. Minute eingewechselt wurde, erzielte Robert Lewandowski zwei Tore, Arjen Robben gab ab der 63. Minute nach überstandener Wadenverletzung sein Comeback.

© APA (dpa)
 

Auch Titelverteidiger Borussia Dortmund löste seine Aufgabe ohne den bis Montag suspendierten Ousmane Dembele bei Sechstligist Rielasingen-Arlen souverän (4:0). Peter Stögers 1. FC Köln siegte in Bremerhaven 5:0. Stipe Vucur und Philipp Mwene blieb beim 4:0 von Kaiserslautern in Eichede nur die Zuseherrolle, ebenso wie Nikola Dovedan beim 4:0 seines Teams Heidenheim in Unterhaching. Vorsaisonfinalist Eintracht Frankfurt zog trotz fast 70-minütiger Unterzahl beim 3:0 gegen den Viertligisten TuS Erndtebrück ebenfalls problemlos in die zweite Runde ein.

Am Samstagabend zog 1899 Hoffenheim nach. Drei Tage vor dem Champions-League-Quali-Duell mit Liverpool konnte die Truppe von Julian Nagelsmann aber nicht glänzen. Dank des Treffers von Nadiem Amiri (55.) setzte man sich beim Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt immerhin mit 1:0 (0:0) durch und steht ebenfalls in der zweite Runde des deutschen Cups.

Verteidiger Stefan Posch saß auf der Hoffenheim-Bank, seine österreichischen Landsleute Philipp Grillitsch und Robert Zulj standen nicht im Kader. Zwei weitere ÖFB-Legionäre mussten mit Arminia Bielefeld die Segel streichen. Im Duell zweier Zweitligisten spielte Konstantin Kerschbaumer beim 1:3 n.V. gegen Fortuna Düsseldorf durch, Manuel Prietl war bis zur 99. Minute im Einsatz.

Im letzten Samstagsspiel zog auch Werder Bremen in die zweite Cup-Runde ein. Mit Florian Kainz (bis zur 80. Minute), aber ohne den an einer Achillessehnenblessur laborierenden Zlatko Junuzovic gewann Werder bei Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers mit 3:0 (0:0). Die Tore erzielten Milos Veljkovic in der 50., Max Kruse in der 74. und Maximilian Eggestein in der 77. Minute.

Bremen wendete damit ähnliche Blamagen wie in den vergangenen Jahren ab. Gegen die Sportfreunde Lotte, den 1. FC Saarbrücken, Preußen Münster und den 1. FC Heidenheim flog der sechsfache Cupsieger im Sommer 2016, 2013, 2012 und 2011 jeweils in der ersten Runde aus dem Wettbewerb.

Die Partie hatte in das von Würzburg mehr als 100 Kilometer entfernte Offenbach verlegt werden müssen, da im eigenen Stadion nach Anrainerklagen kein Fußball-Spiel mehr am späten Abend angepfiffen werden darf.

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