Störche beziehen wieder ihre Quartiere in Rust

Im burgenländischen Rust haben die Störche wieder ihre Sommerquartiere bezogen. 14 Paare haben bisher die Nester über den Dächern der Stadt am Ufer des Neusiedler Sees besetzt - um vier weniger als im Vorjahr, sagte Josef Karassowitsch, Obmann des Ruster Storchenvereins. "Ein Teil brütet bereits, ein Teil ist beim Eierlegen", berichtete Karassowitsch am Sonntag im Gespräch mit der APA.

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Nachdem die ersten beiden Störche heuer am 11. März aus dem Süden zurückgekommen waren, sind in den vergangenen Wochen weitere gefolgt. Einige Tiere verbringen auch die kalte Jahreszeit im Burgenland. Drei haben in Rust überwintert, eines im nahegelegenen Oggau. Einer der ersten beiden Rückkehrer der Saison hat in einem "Dauergast" seinen Partner gefunden und ein Nest bezogen.

Bereits vor einigen Wochen, am 6. März, haben die Mitglieder des Storchenvereins die Nester "bezugsfertig" gemacht - sie wurden gereinigt, desinfiziert und repariert, sieben davon wurden durch neue ersetzt. Insgesamt wurden laut Karassowitsch heuer 38 Nester für "Meister Adebar" hergerichtet - 32 in Rust sowie jeweils drei in den Nachbargemeinden Oggau und Oslip.

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