Tillerson: USA und Türkei müssen "in selbe Richtung" gehen

Vor seinem Besuch in Ankara hat US-Außenminister Rex Tillerson auf eine Lösung im Konflikt mit der Türkei gedrungen. Sein Land und die Türkei müssten einen Weg finden, um "in dieselbe Richtung" zu gehen, sagte Tillerson am Mittwoch in Jordanien. "Die Türkei ist weiter ein wichtiger NATO-Verbündeter der USA."

© APA (AFP)
 

Das türkische Militär geht seit dem 20. Jänner gegen die mit den USA verbündete Kurdenmiliz YPG in Nordwestsyrien vor. Die Türkei stuft die YPG wegen enger Verbindungen zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK als terroristisch ein.

In einem Interview der ARD-"Tagesthemen" von Mittwoch appellierte der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim an die USA, nicht mit "Terrororganisationen" zusammenzuarbeiten. "Doch wenn die USA an der Seite der YPG in einen Krieg gegen uns ziehen, dann kämpfen wir auch gegen sie", sagte er.

Tillerson erklärte in Amman, die Türkei werde aus einigen Gebieten im Irak und in Syrien bedroht. Das endgültige Ziel sei in Syrien jedoch, die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zu schlagen und die Genfer Friedensgespräche voranzutreiben. Tillerson hatte am Vortag in Kuwait gesagt, die türkische Militäroffensive in Afrin lenke vom gemeinsam vereinbarten Kampf gegen den IS ab.

Am Donnerstagabend will Tillerson in Ankara mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan und am Freitag mit Außenminister Mevlüt Cavusolgu zusammentreffen. Ob es eine gemeinsame Pressekonferenz gibt, ist noch unklar.

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