Poroschenko und Putin telefonierten zu Ukraine-Treffen

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat einem Bericht zufolge mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin über ein erwartetes Ukraine-Treffen in München beraten. In dem Telefonat ging es laut Medien um den Austausch von Gefangenen zwischen Militär und moskautreuen Separatisten, aber auch um die Freilassung in Russland inhaftierter ukrainischer Grenzschützer.

© APA (AFP)
 

Wie die ukrainische Zeitung "Serkalo Nedeli" in der Nacht auf Mittwoch unter Berufung auf das Präsidialamt berichtete, fand das Gespräch bereits am Montag statt. Am Montag war der dritte Jahrestag des Minsker Friedensankommens für das Kriegsgebiet Donbass. Eine Stellungnahme des Kremls in Moskau lag zunächst nicht vor. Für diesen Freitag werden Ukraine-Gespräche auf Ministerebene am Rande der Sicherheitskonferenz in München erwartet.

Telefonate zwischen Putin und Poroschenko sind selten. Zuletzt war im Juli 2017 über ein Gespräch der beiden berichtet worden.

Die Ukraine sieht sich wegen der russischen Annexion der Halbinsel Krim im März 2014 und Moskaus Unterstützung für ostukrainische Separatisten im Krieg mit dem Nachbarn. Im bewaffneten Konflikt zwischen Kiew und den Aufständischen wurden nach UNO-Angaben mehr als 10.000 Menschen getötet. Die Umsetzung des 2015 unter internationaler Vermittlung vereinbarten Friedensplans stockt seit langem.

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