Saakaschwili will in die Ukraine zurückkehren

Trotz seiner Abschiebung aus der Ukraine will der ehemalige georgische Präsident Michail Saakaschwili nach Kiew zurückkehren. "Ich denke, dass wir einen Weg finden werden, das absolut legal zu machen", sagte er dem ukrainischen TV-Sender ZIK in der Nacht auf Dienstag. Der ukrainischen Regierung sagte Saakaschwili ein baldiges Ende auf friedlichem Weg voraus.

 

Die Staatsanwaltschaft zeigte sich überrascht von der Ausweisung. Das gegen den 50 Jahre alten Politiker laufende Verfahren wegen Unterstützung einer kriminellen Organisation werde aber fortgesetzt, sagte Sprecherin Larissa Sargan.

Saakaschwili war am Montag vom Grenzschutz in Kiew festgenommen worden. Anschließend wurde er mit einem Charterflug nach Warschau abgeschoben. Er war erst im September in einem spektakulären Grenzdurchbruch aus dem Nachbarland in die Ukraine gelangt. Polen nahm den Staatenlosen auf, da er mit einer EU-Bürgerin verheiratet ist. Seine georgische Staatsangehörigkeit hatte Saakaschwili 2015 verloren, die ukrainische 2017.

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