Demonstrationen nach umstrittener Wahl in Honduras

Eineinhalb Wochen nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Honduras sind Tausende Menschen zu Protesten auf die Straßen gegangen. Regierungsgegner blockierten am Donnerstag zahlreiche Straßen in dem mittelamerikanischen Land und steckten Autoreifen in Brand. Anhänger von Präsident Juan Orlando Hernández zogen durch die Hauptstadt Tegucigalpa.

© APA (AFP)
 

"Der Wille des Volkes muss respektiert werden", sagte der Staatschef bei der Kundgebung. Nach Auszählung aller Stimmen hat Amtsinhaber Hernández die Wahl knapp gewonnen.

Oppositionskandidat Salvador Nasralla erkennt das Ergebnis nicht an und wirft der Regierung Wahlfälschung vor. Derzeit überprüft das Wahlamt eine Reihe umstrittener Wahldokumente. Bei Krawallen kamen zuletzt drei Menschen ums Leben. Die Regierung verhängte daraufhin eine nächtliche Ausgangssperre. Teile der Polizei weigern sich allerdings, gegen Demonstranten vorzugehen.

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