Mindestens 46 Tote bei Überschwemmungen in Vietnam

Schwere Unwetter haben in Vietnam mindestens 46 Menschen das Leben gekostet. Weitere 33 galten nach heftigem Regen, Überschwemmungen und Erdrutschen als vermisst, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde am Donnerstag mitteilte. Dutzende Verletzte wurden behandelt. Die Regierung in Hanoi hat 7.000 Hilfskräfte und Soldaten mobilisiert, um Betroffenen zu helfen.

© APA (AFP/Vietnam News Agency)
 

Ein tropisches Tiefdruckgebiet war seit Anfang der Woche mit starkem Regen über den Norden und die Mitte des Landes hinweggezogen. Die Flüsse stiegen schnell über die Ufer; Häuser, Straßen und Brücken wurden zerstört. Hunderte Häuser seien völlig zerstört worden, fast 34.000 stünden unter Wasser, hieß es. Auch Tausende Tiere seien verendet.

Das Tiefdruckgebiet nahm Kurs auf das benachbarte Laos. Meteorologen erwarteten aber auch am Donnerstag für Vietnam weiterhin heftigen Regen. Örtliche Medien zeigten Bilder von Menschen, die sich vor den Fluten auf die Dächer ihrer Häuser gerettet hatten.

Die Provinz Hoa Binh war mit bisher 19 gemeldeten Toten die am schwersten getroffene von sechs Provinzen. Zu den Vermissten gehörte auch ein Reporter der Nachrichtenagentur Viet Nam News Agency, der über die Unwetter berichtet hatte.

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