Wiener Walzer: Immaterielle Welterbeliste wächst

Das Österreichische Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes wächst weiter: Seit Donnerstag finden sich nunmehr 103 heimische Traditionen im Verzeichnis. Neu hinzugekommen sind das "Zweidrittelgericht Landeck" zur Almbewirtschaftung sowie der Wiener Walzer.

© APA
 

In Ergänzung zur UNESCO-Welterbekonvention von 1972 wird seit 2003 den gelebten Traditionen Aufmerksamkeit geschenkt. Unter dem Begriff "Immaterielles Kulturerbe" werden sie von der UNESCO dokumentiert und geschützt. Österreich trat der UNESCO-Konvention zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes 2009 bei.

Beim "Zweidrittelgericht" handelt es sich laut Aussendung der Österreichischen UNESCO-Kommission um eine Gemeinschaft zur Bewirtschaftung der Galtvieh- und Schafalmen, die bis heute nach historisch überlieferten Regeln funktioniert. Aufgenommen wurde die Tradition im Bereich "Wissen und Praktiken im Umgang mit Natur und Universum".

Im Bereich der Darstellenden Künste kam der Wiener Walzer neu hinzu. "Der Wiener Walzer ist in Österreich Bestandteil zahlreicher Rituale des gesellschaftlichen Lebens: Mit den Klängen des Donauwalzers wird das neue Jahr eingeleitet, Wiener Bälle werden mit einem Walzertanz und den Worten 'Alles Walzer' eröffnet, der Brautwalzer gehört in vielen Regionen Österreichs ganz selbstverständlich zur Hochzeitsfeier", lautet die Begründung.

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