Österreichische Friedensflotte "mirno more" sticht in See

Die österreichische Friedensflotte "mirno more" sticht am 16. September in Kroatien wieder in See. An dem weltweit größten Friedensprojekt dieser Art können Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen oder mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung teilnehmen. Erwartet werden laut Veranstalter bis zu 800 Kinder aus 20 Nationen.

 

Ein signifikanter Anteil der teilnehmenden Kinder verfügt über geistige oder körperliche Beeinträchtigungen: "Inklusion steht bei uns an oberster Stelle", erklärte Martin Skerlan, Obmann des Vereins Friedensflotte "mirno more". "Auf einem Schiff muss die Crew zusammenhalten, damit man vom Fleck kommt - es gibt also keinen besseren Ort, um Kindern Toleranz, Integration und ein friedliches Miteinander beizubringen", hieß es in einer Aussendung.

Bei gemeinsamen Aufenthalten in verschiedenen Marinas rund um Split wird den häufig aus sozialen Einrichtungen kommenden Kindern und Jugendlichen ein pädagogisches Erlebnisprogramm geboten: Von den unterschiedlichsten Spieleaktionen über Reflexionen rund um Frieden und Gemeinschaft bis hin zum großen gemeinsamen Fest, bei dem die Kinder und Teenager selbst das Programm gestalten können.

Die Geschichte der "mirno more" begann 1994 mit der Idee, Kindern aus den kriegsgebeutelten Gebieten Ex-Jugoslawiens Erholung am Meer zu ermöglichen. Diese kleine Idee wurde zum größten maritimen Kinderfriedensprojekt der Welt - hunderte Kinder finden sich inzwischen alljährlich in der dritten Septemberwoche zur großen Sternfahrt an Kroatiens Küste ein. Dieses Jahr werden knapp hundert Schiffe von 16. bis 23. September Dalmatiens Küste entlang segeln. Verschiedenste Organisationen, die sich seit Jahren ehrenamtlich um sozial benachteiligte und betreuungsbedürftige Kinder und Jugendliche kümmern, begleiten die Friedensflotte als Crews.

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