Tödlicher Unfall auf A9 erforderte erhöhten Hilfseinsatz

Der schwere Verkehrsunfall Mittwochnachmittag mit einem Toten und acht Verletzten auf der Phyrnautobahn (A9) bei St. Pankraz (Bezirk Kirchdorf/Krems) war für die Rettungskräfte ein außerordentlicher Großeinsatz. Fünf Hubschrauber, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, mehrere Rettungswagen sowie drei Feuerwehren waren gefordert, bilanzierte die Polizei OÖ am Donnerstag.

© APA
 

Ein 19-Jähriger Präsenzdiener aus Kärnten war mit seinem Auto in Richtung Graz kurz vor der Ausfahrt aus dem Tunnel Falkenstein aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein voll besetzter Kleinbus konnte nicht mehr ausweichen und es kam zur Frontalkollision. Der junge Mann wurde hinter dem Steuer derart eingeklemmt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Sechs der acht Insassen des Busses, Pensionisten zwischen 63 und 80 Jahre alt, erlitten bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen, zwei leichte. Sie wurden in Spitäler nach Oberösterreich, Salzburg und in die Steiermark geflogen oder gefahren. Die Gruppe mit drei Männern und fünf Frauen stammen aus Steyr und Umgebung. Sie befanden sich auf dem Rückweg von einer Wanderung. Die Tunnelkette Klaus der A9 war für fast drei Stunden in beiden Richtungen gesperrt.

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