Jäger in Indien erlegte Menschen tötenden Elefanten

In einer dramatischen Jagd haben indische Schützen einen aggressiven Elefanten erlegt, der in den vergangenen Monaten insgesamt 15 Menschen getötet hatte. Der von den Behörden mit dem Abschuss beauftragte Jäger Nawab Shafat Ali Khan sprach am Samstag von einer "gefährlichen Operation".

© APA (AFP)
 

Noch nach dem ersten Treffer habe das Tier versucht, die Jäger anzugreifen. "Wenn er uns mit seinen Stoßzähnen erwischt hätte, hätte das tödlich enden können", sagte Khan.

Der Elefant war immer wieder im Osten Indiens in Dörfer eingedrungen und hatte Einwohner zu Tode getrampelt. Wildhüter vermuteten, dass das Tier von seiner Gruppe getrennt wurde und als Einzelgänger zu einem gefährlichen Angreifer wurde.

Die Menschen in der Gegend lebten eigentlich seit Jahrhunderten harmonisch mit den Elefanten zusammen, sagte Khan. "Das Verhalten dieses Elefanten, die Jagd auf Menschen, ist wirklich ein Rätsel."

An der Jagd auf das Tier im Distrikt Sahibganj waren rund hundert Menschen beteiligt. Das dicke Unterholz habe die Suche erschwert, berichtete Khan. "Eigentlich ziehe ich es vor, die Tiere zu narkotisieren", sagte der Jäger. "Wenn das nicht reicht, ist die Tötung das letzte Mittel."

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