Kärntner ließ Kühe verhungern: Vier Monate bedingte Haft

Ein 35-jähriger Kärntner ist am Montag am Landesgericht Klagenfurt wegen Tierquälerei zu vier Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Der ehemalige Bauer hatte seine Kühe stark vernachlässigt - zwei der abgemagerten Tiere starben, eines musste eingeschläfert werden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

 

Wegen eines Alkoholproblems habe er sich nicht mehr um seine Tiere gekümmert, sagte der 35-Jährige, der gleich zu Beginn der Verhandlung alles zugab: "Ich habe gleich nach der Anzeige alle Tiere verkauft, die Landwirtschaft ist jetzt verpachtet", sagte er. Dass der Mann sofort Konsequenzen gezogen hatte, hielt ihm auch Einzelrichter Oliver Kriz zugute: "Hinzu kommt, dass Sie auch unbescholten und umfassend geständig waren."

Der 35-Jährige war mit dem Urteil einverstanden und bedankte sich beim Richter. Staatsanwalt Christian Pirker verzichtete auf Rechtsmittel. Da der Mann jedoch nicht anwaltlich vertreten war, ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Er hat nun die Möglichkeit, sich binnen drei Tagen mit einem Rechtsvertreter zu beraten.

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