38.000 Menschen flohen seit Jahresbeginn aus Afghanistan

Der Konflikt in Afghanistan hat seit Anfang des Jahres weitere 38.110 Menschen in die Flucht getrieben. Mehr als die Hälfte von ihnen (57 Prozent) seien Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen. Im Gesamtjahr 2016 hatten nach UN-Angaben mehr als 654.000 Zivilisten ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen.

 

Die meisten der seit Beginn dieses Jahres Vertriebenen stammten nach UN-Angaben aus den nordöstlichen Provinzen Kunduz und Baghlan. Dort war bis 2013 die deutsche Bundeswehr stationiert. Auch im südlichen Teil des Landes verschärfe sich der Konflikt. Die radikal-islamischen Taliban kündigen gewöhnlich Ende März oder Anfang April ihre Frühjahrsoffensive an.

In Afghanistan kämpfen Regierungstruppen gegen radikale Islamisten sowie rivalisierende Milizen untereinander. Vor 16 Jahren wurde dort das Taliban-Regime gestürzt.

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