Zuletzt aktualisiert: 20.01.2013 um 12:07 UhrKommentare

Hypo Alpe-Adria will Jobkürzungen in Italien leicht reduzieren

Die Kärntner Hypo Alpe-Adria Bank, die mit strukturellen Maßnahmen ihre Kosten in Italien zurückfahren will, hat sich bei Verhandlungen mit den italienischen Gewerkschaften bereit erklärt, den geplanten Jobabbau leicht zu reduzieren.

Foto © Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun

Statt 118 von 403 Jobs sollen nur noch 110 Stellen gestrichen werden. Das sei immerhin eine zehnprozentige Reduzierung bei der Zahl der zu kürzenden Jobs, hieß es in einer Presseaussendung der Bank. Da in der nächsten Zukunft keine Besserung der Wirtschaftslage zu erwarten sei, müsse der Kostenabbau auch mit Personalkürzungen erfolgen, hieß es. Die Bank bestätigte ihre Bereitschaft Lösungen zu suchen, welche die Arbeitnehmer so wenig wie möglich belasten.

Die Gewerkschaften hätten jedoch jegliches Abkommen abgelehnt, bemängelte die Bank. Daher müsse jetzt eine Einigung vor dem Arbeitsministerium in Rom erfolgen. Die Bank unterstrich jedoch, dass sie weiterhin zu Gesprächen mit den Arbeitnehmerorganisationen bereit sei.

  • Druckbare Version anzeigen
  • E-Mail

Kommentare

Zwischen 22 Uhr und 8 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Bei der Erstellung von Kommentaren haben Nutzer rechtliche Bestimmungen (z. B. Privat-, Strafrecht), die Netiquette und Forenregeln einzuhalten. Was wir in diesem Forum nicht dulden: Beschimpfungen, Verspottungen, Belästigungen, Ehrbeleidigungen, Verhetzung, Diskriminierung in jedweder Form, Rassismus, Aufrufe zu Gewalt oder gar Selbstjustiz. Beiträge, die diesen Bestimmungen zuwiderlaufen, werden bei Kenntnis gelöscht, Nutzer im Wiederholungsfall gesperrt. Zudem behalten wir uns die stundenweise oder völlige Schließung von Foren vor. Wir weisen Sie darauf hin, dass wir auch keine Links zu anderen Websites akzeptieren.
Als Nutzer stimmen Sie der Speicherung der von Ihnen angegebenen Daten (Stamm-, Verkehrsdaten, etc.) ausdrücklich zu. Die angegebenen Daten werden an staatliche Stellen (z. B. Polizei, Gericht) bei Untersuchung von vom Nutzer verbreiteten Materialien, oder sonst vorgenommenen ungesetzlichen Aktivitäten, weitergegeben. Weiters werden angegebene Daten (Name und Adresse) an sonstige Dritte bei Verletzung von Rechten oder sofern deren Rechtsverletzung nachvollziehbar behauptet wird (zB gem. § 18 Abs. 4 ECG), weitergegeben. Mit der Erstellung von Kommentaren stimmen Sie dem ausdrücklich zu und verzichten auf die Geltendmachung von jeglichen Ansprüchen. Siehe dazu auch unsere Forenregeln/Betriebsbedingungen in den AGB.

Liveticker zum Hypo-U-Ausschuss

Die Verstaatlichung

  • Am 14. Dezember 2009 wurde die Hypo Group Alpe Adria verstaatlicht. Die ehemaligen Eigentümer BayernLB, Grawe und Land Kärnten mussten ihre Anteile für je einen Euro abtreten.

Hypo Chronologie

  • Die Hypo-Affäre im Zeitraffer: Ein Überblick über die Entwicklung der Hypo von einer verschlafenen Regionalbank zum Milliardengrab.