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Zuletzt aktualisiert: 18.05.2012 um 20:19 UhrKommentare

Die Alternativen für Ja-Sager

Nicht nur am Standesamt kann man den Bund zum Leben eingehen. Wo man noch Ringe tauschen kann und was dabei zu beachten ist.

Der Wonnemonat Mai lädt zu vielen Aktivitäten ein. Wandern, sporteln, garteln - und auch zum Heiraten ist er nach wie vor beliebt - sollte man meinen. "Von Mai bis September finden eindeutig die meisten Hochzeiten statt", bestätigt Reinhold Pagger vom Standesamt Voitsberg. "Obwohl wir im heurigen Mai weniger Trauungen verzeichnen als in den Jahren davor", so Pagger. Auch Gernot Bratko vom Standesamt Bärnbach sieht im Mai keine besondere Bedeutung: "Manchmal sind es mehr Trauungen, manchmal weniger. Das ist jedes Jahr unterschiedlich. Nur die Gesamtanzahl der Trauungen ist in den letzten Jahren gleichbleibend."

Und ein Trend sei deutlich zu erkennen - nämlich die standesamtliche Hochzeit vom Trauungssaal hinaus ins Freie zu verlegen. "Das ist in letzter Zeit modern geworden. In manchen Gemeinden wird zum Beispiel in den Weinbergen geheiratet", so Pagger. Wobei eine Hochzeit nicht ohne weiteres an jedem beliebigen Ort vollzogen werden darf. "Hier geht es um den Schutz der Dokumente. Die Lokalität muss deshalb überdacht sein, und es muss ein Safe vorhanden sein."

In Voitsberg etwa können sich Paare hinter den geschichtsträchtigen Gemäuern der Burgruine Obervoitsberg das Ja-Wort geben. "Manche Gemeinden haben zusätzliche Orte bestimmt. Das muss jedoch vom Innenministerium bestätigt werden." Ausnahmen seien Nothochzeiten wie Trauungen im Krankenhaus oder in einer Haftanstalt.

Auch das Schloss Alt Kainach in Bärnbach sowie das Schloss Piber in Köflach sind als offizielle Trauungsorte eingetragen, ebenso der Dom im Wald auf der Pack und die Sunfixlhöhle in Kainach.

Wobei sich die attraktive Kulisse mit einer erhöhten Verwaltungsabgabe von 54,50 Euro anstatt innerhalb der Amtsräume 10,90 Euro zu Buche schlägt. "Dazu kommt die Miete, die sich auf der Burg Obervoitsberg zum Beispiel auf 380 Euro beläuft", so Pagger. Es geht aber auch teurer. Im Schloss Mirabell in Salzburg muss man für eine Hochzeit immerhin 1000 Euro berappen.

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