26. November 2014, 18:31 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 23.04.2012 um 20:20 UhrKommentare

Ein steirisches Kreuz auf dem Weg nach Santiago

Ein deutlich sichtbares Zeichen. Am 28. April wird das erste Pilgerweg am Weststeirischen Jakobsweg im Zuge einer Pilgerwanderung geweiht.

Der Weststeirische Jakobsweg, vor zwei Jahren offiziell in Betrieb genommen, ist bereits weit über unsere Region hinaus ein Begriff. "Wir verzeichnen Tausende Zugriffe auf unsere Homepage", freut sich Reinhold Waldhaus, Initiator des Pilgerweges, der diesen mit immer neuen Ideen noch attraktiver gestalten möchte.

"Unser größtes Gut neben der wundervollen Landschaft ist die Hilfsbereitschaft der Menschen, die entlang des Jakobsweges wohnen", schwärmt der Bärnbacher. "Mich erreichen immer wieder Briefe, zuletzt einer aus Frankreich, in denen sich die Pilger für die Herzlichkeit der Menschen bei uns bedanken." Demnächst möchte man deshalb die ersten Symbole "pilgerfreundliche Familie" verleihen. Außerdem wollen Nachbarstaaten ihre Wanderrouten mit den Weststeirischen Pilgerweg vernetzen. "Unser Jakobsweg wird international", freut sich Waldhaus.

Zusätzlich zur guten Beschilderung entlang des Weges setzt er jetzt auch auf größere Zeichen. So stehen bereits zehn Pilgersteine mit der Ortsbezeichnung und der exakten Entfernung bis zum großen Pilgerziel Santiago de Compostela. Nun werden mehrere Pilgerkreuze folgen, die an markanten Punkten aufgestellt werden - das erste beim vulgo Bäckenhubenbauer in Edelschrott. "Weil hier seit vielen Jahren Wallfahrer aus den Gemeinden Kloster, Freiland und Osterwitz auf ihrer Fußwallfahrt nach Maria Lankowitz vorbeikommen und den Jakobsweg kreuzen" , so Waldhaus.

Franz Pließnig, Pensionist aus Kohlschwarz, war damit beschäftigt, die Inschrift auf dem Querbalken des Kreuzes einzufräsen. "Christus gestern, heute und in Ewigkeit" steht zwischen den Jakobsweg-Kreuzzeichen.

Eingeweiht wir das Pilgerkreuz im Zuge einer Pilgerwanderung von Bärnbach nach Edelschrott. Am Samstag,28. April, ist um 7.45 Uhr Treffpunkt bei der St. Barbarakirche in Bärnbach. Danach geht es über Piber nach Maria Lankowitz. Angekommen in Edelschrott, wo eine Pilgersuppe wartet, wird zum Hof der Familie Johann und Maria Hacker vulgo Bäckenhubenbauer marschiert. Dort segnet um 15 Uhr Dechant Erich Linhart das Pilgerkreuz. Die Andacht wird vom Duo "Franz und Ferdl" umrahmt. Um 16.30 Uhr erfolgt die Rückreise mit dem Bus nach Bärnbach.

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FAKTEN

  • Am Samstag, 28. April, findet die Pilgerwanderung und Segnung des ersten Pilgerkreuzes statt.

    Treffpunkt ist um 7.45 Uhr bei der Barbarakirche in Bärnbach.

    Um Anmeldung wird gebeten. Telefonisch unter 0676-846155320 oder per Mail an reinhold.waldhaus@gmx.at.

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