22. Dezember 2014, 08:47 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 30.12.2010 um 20:16 UhrKommentare

Eingemauert im Dunkeln

Zeremonie rund um den geheimnisvollen Abakus-Schnaps in Puch.

Viele Freunde des Abakus, des besonderen Apfelschnapses aus Puch, vermissten schon die Präsentation des neuen Trankes, die traditionell im Herbst stattfindet. Da man ihn diesmal aber erst im Frühjahr präsentieren will, lud man die Getreuen zur Einlagerungszeremonie bei der "Kultstätte" des Abakus neben der Pfarrkirche in Puch ein.

Jedes Jahr wird der neue Abakus, der Apfelschnaps aus Puch, am 29. Dezember von den Apfelmännern von der Abakusbrennerei Wilhelm zum Haus des Apfels, wo er zum Ruhen und Reifen eingelagert wird, gebracht.

Um eines Abakus' würdig zu sein, musste der Schnaps drei Prüfungen bestehen: die Wasserprobe, wo er mit Quellwasser verkostet wird, die Lichtprobe, bei der die Klarheit überprüft wird und natürlich die Feuerprobe, bei der die Brennfreudigkeit getestet wurde. Der im Eichenfass gereifte Apfelcuvée bestand alle Hürden mit Bravour.

Nach der Segnung durch Religionslehrer Franz Neuhold wurde der neue "Schnaps im Geiste der Apfelmänner" unter den strengen Augen von Abelio Mario Berger bis zum Weitertransport in das Haus des Apfels in den Kammern der "Abakuskultstätte" bei der Kirche verschlossen.

Einige dieser Kammern sind bereits zugemauert. In diesen wird von jedem Jahrgang eine Flasche Abakus für 100 Jahre gelagert - quasi als Erbe für die Nachkommen.

Auch die Gäste gingen nicht leer aus. Ihnen wurde eine Kostprobe des neuen Abakus aufgewartet, um mit dem neuen Abakus auf das neue Jahr anzustoßen.

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