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Zuletzt aktualisiert: 06.05.2012 um 21:32 UhrKommentare

Knill: Mit scharfer Klinge zum Erfolg

Säbel und Sicheln standen am Anfang. Nach 300 Jahren ist die Knill Holding ein führender Hightechkonzern.

Foto © KNILL

Wenn Kaiserin Maria Theresia ihre Soldaten in eine Schlacht schickte, war ein Unternehmen aus der Steiermark im wahrsten Sinn des Wortes an der Front dabei. Mosdorfer in Weiz lieferte damals die Klingen für Säbel und andere Hieb- und Stichwaffen. Fast in einer Art Monopolstellung.

Heute ist die Knill Holding 300 Jahre alt, das Unternehmen wurde 1712 als Klingenschmiede in Weiz erstmals erwähnt. Das war fünf Jahre vor der Geburt Maria Theresias, als ihr Vater Kaiser Karl VI. regierte. Schon damals exportierte Mosdorfer einen großen Teil seiner Produktion ins Ausland. Daran hat sich bis heute wenig geändert.

Die Knill Holding teilt sich in zwei Geschäftsbereiche - Energy und Technology, erzeugt Armaturen für Strom-Freileitungen, Schaltanlagen, Verteil- und Schranksysteme. Weiters dann Bäckereitechnik, Batteriemaschinen, Kabel & Draht, Glasfaser, Metallrohre und Metallschläuche. In insgesamt 26 Unternehmen in 15 Ländern in Europa und Asien werden 1600 Mitarbeiter beschäftigt. Der Umsatz, ein Großteil der Produkte wird in Exportmärkten abgesetzt, liegt bei rund 180 Millionen Euro.

Die Knill Gruppe zählt zu den größten Familienunternehmen in Österreich. 1974 erfolgte ein Riesenschritt. Gunther Knill übernahm die Geschäftsführung der damaligen Mosdorfer GmbH und baute das Einzelunternehmen kontinuierlich zu einer international bedeutenden Firmengruppe auf. 2002 gibt Gunther Knill das Unternehmen an seine Söhne Georg und Christian weiter. Das Ziel sind Wachstum und Marktführerschaft in zukunftsträchtigen Branchen und "die Unternehmensgruppe strategisch weiterzuentwickeln". Christian Knill vertritt die Interessen der steirischen Industrie auch auf Landesebene als Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer. Georg Knill gehört dem Vorstand der Industriellenvereinigung an, deren Präsident Jochen Pildner-Steinburg ist. Beide Brüder bestimmen in ihren Funktionen also auch maßgeblich die Entwicklung der steirischen Wirtschaft mit.

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