23. November 2014, 06:56 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 17.11.2012 um 18:39 UhrKommentare

Über 21.000 stimmten gegen "Aus“ zweier steirischer Geburtenstationen

In zwei Bezirksinitiativen haben sich zusammen 21.214 Personen für den Erhalt der Geburtenstationen an den regionalen steirischen Landeskrankenhäusern von Wagna (Leibnitz) und Voitsberg ausgesprochen.

In Voitsberg wurde damit das erforderliche Quorum erreicht, um die Landesregierung mit dem Anliegen zu befassen, in Leibnitz nicht, wie aus den am Samstag von der Landeswahlbehörde veröffentlichten Ergebnissen hervorgeht.

Im Bezirk Voitsberg unterstützten 13.510 Personen (31,04 Prozent der Stimmberechtigten) das Anliegen, womit die für die Behandlung in der Landesregierung erforderliche 10.000er-Marke überschritten wurde. In mehreren Gemeinden gab es mehr als 50 Prozent Unterstützer, in der kleinen Gemeinde Modriach unterschrieben 117 von 177 Stimmberechtigten, das sind 66,1 Prozent. Weniger gut aus Sicht der Initiatoren verlief hingegen das Plebiszit im Bezirk Leibnitz: Mit 7.704 Unterstützungen (12,24 Prozent) schaffte man die Hürde nicht.

Getragen wurden die Initiativen von den Bürgermeistern und u.a. von Baugewerkschafter und SPÖ-Abg. Josef Muchitsch. Am LKH Wagna war die Geburtenstation Ende Juni geschlossen worden, im LKH Voitsberg ist selbiges für Jahresende geplant. Spitalsreferentin Kristina Edlinger-Ploder (V) verteidigte die Maßnahme nach dem Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG) und verwies auf den Ausbau von Wagna zu einem Schwerpunkt-Unfallspital im Süden des Landes und die Absicherung von Voitsberg als Vollspital im Westen. An diesen Vorhaben würden auch die Bezirksinitiativen nichts ändern.

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