23. November 2014, 12:01 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 14.05.2012 um 20:17 UhrKommentare

Verhandeln mit den Nachbarn

In der Passailer Gemeinderatssitzung war die Gemeindestrukturreform zentrales Thema. Passail will in Gespräche mit Umlandgemeinden gehen und sucht dabei Hilfe beim Land.

Foto © Ulla Patz

Eines vorweg: So heiß kann es in Passail gar nicht sein, dass man im Sitzungssaal der Gemeinde zum Schwitzen kommen könnte. Immerhin sorgte die "erfrischende" Kühle bei der jüngsten Sitzung des Passailer Gemeinderates dafür, dass die Volksvertreter auch frisch und munter blieben und die Sitzung nicht mehr als gute zwei Stunden lang dauerte. Am Beginn wurde Gabriele Vorraber als neue Gemeinderätin angelobt. Vorraber folgt Vinzenz Harrer nach, der kürzlich seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte (wir berichteten).

Einen Schwerpunkt der Gemeinderatssitzung bildete die Gemeindestrukturreform. Vizebürgermeister Werner Berghofer verlas das Protokoll zum Gespräch der Gemeinden mit Vertretern des Landes zur Gemeindestrukturreform. Schließlich wurde diskutiert. FPÖ-Gemeinderat Günter Karrer äußerte sich kritisch der Reform gegenüber. Auch ÖVP-Mandatar Herbert Wurm sagte, man müsse den Leuten sagen, was die Struktur bringe.

Eva Karrer (SPÖ) berichtete von einem Treffen der Kassiere aus dem Passailer Kessel und Fladnitz mit Beamten des Landes: "Wir wollten wissen, wie das Land zur großen Kessellösung steht. Sie haben uns gesagt, das könnten wir vergessen. Das Land ist froh, dass sich die Gemeinden (Fladnitz, Tulwitz, Tyrnau, Anm. der Redaktion) freiwillig gefunden haben."

Vizebürgermeister Werner Berghofer (ÖVP) und Manfred Harrer (SPÖ) berichteten, sie seien freundlich bis reserviert aufgenommen worden, als sie die Gemeinderatssitzungen der Nachbarn aufsuchten, um ihre Kooperationsbereitschaft auszudrücken.

Schließlich verabschiedete der Gemeinderat eine Stellungnahme an das Land: Man wolle Gespräche mit Arzberg, Hohenau, Neudorf, Stenzengreith und St. Kathrein am Offenegg führen. Man bitte um ein Auftaktgespräch und um die Unterstützung bei den Gesprächen durch einen Moderator vom Land.

Wie das die Umlandgemeinden sehen, haben wir in den Beiträgen unten zusammengefasst.

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FAKTEN

  • Passail und Fladnitz beraten, ob man in den großen Ferien gemeinsam einen Sommerkindergarten anbieten kann.

    Müll. Die Abgabeverordnung wird novelliert, neu ab 1. Jänner 2013 müssen die erste und die zweite Person pro Haushalt zwei Pickerln (entspricht 240 Liter Müll) kaufen, ab der dritten Person nur mehr ein Pickerl. Bisher mussten Passailer pro Person im Haushalt zwei Pickerln kaufen. Die Müllgebühr steigt ab 2013 um drei Prozent.

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