23. November 2014, 17:01 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 23.04.2012 um 21:03 UhrKommentare

Der Protest geht weiter

Bestärkt vom Aus für die Bezeichnung Vulkanland fordern Kritiker nun eine Volksbefragung über die Ausrichtung des Bezirks Radkersburg.

Foto © Trummer | Montage

Die Gegner der geplanten Verschmelzung von Radkersburg und Feldbach zum Bezirk "Vulkanland" dürfen jubeln. Nach der Kehrtwende der beiden ÖVP-Landtagsabgeordneten Josef Ober und Anton Gangl ist zumindest der Name "Vulkanland" für die neue Verwaltungseinheit vom Tisch (siehe Bundesland-Thema auf den Seiten 14/15).

Damit allein geben sich viele im Bezirk Radkersburg jedoch nicht zufrieden. Vor allem im westlichen Teil rund um Mureck wollen die Stimmen nicht verstummen, die statt einer Fusion mit Feldbach ein Zusammengehen mit dem Bezirk Leibnitz anstreben. Darunter auch der Murecker Bürgermeister Josef Galler, der auf einen diesbezüglichen Gemeinderatsbeschluss verweist oder der Gemeindekassier von St. Peter am Ottersbach, Anton Solderer (wir berichteten).

Volksbefragung

Wie die Kleine Zeitung in Erfahrung bringen konnte, sollen diese Stimmen nun gebündelt und auf eine breitere Basis gestellt werden. Eine parteiübergreifende Unterschriften-Aktion steht bereits in den Startlöchern. Federführend mit dabei ist die Bezirks-FPÖ Radkersburg. "Wir fordern die Zurücknahme der Ankündigung, die Bezirke Radkersburg und Feldbach zusammenzulegen und eine Volksbefragung dazu, ob sich Radkersburg nach Feldbach oder Leibnitz orientieren soll", erklärt FPÖ-Bezirksobmann Gerhard Maier. Mittels Unterschriftenlisten und übers Internet sollen möglichst viele Unterstützungserklärungen für dieses Vorhaben gesammelt werden.

Bei der Bürgerliste Bad Radkersburg rennt man damit wohl offene Türen ein. Deren Chef, Martin Mikl, der sich für eine Ausrichtung an den Zentralraum Leibnitz-Graz ausspricht, fordert schon länger eine Volksbefragung zu diesem Thema: "Der Widerstand gegen den Namen Vulkanland war nur der Anfang. Die Leute wollen ihre Zukunft selbst mitbestimmen und eingebunden werden."

In die selbe Kerbe schlägt Armin Klein von den "Freunden der Radkersburger Bahn". Er wirbt nicht zuletzt wegen der deutlich besseren Verkehrsanbindungen für eine Fusion von Radkersburg mit Leibnitz anstatt mit dem Bezirk Feldbach.

  • Druckbare Version anzeigen
  • E-Mail

Kommentare

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

» Kommentar erstellen

Wir weisen darauf hin, dass dieses Forum nicht moderiert wird. Als Nutzer stimmen Sie der Speicherung der von Ihnen angegebenen Daten (Stamm-, Verkehrsdaten, etc.) ausdrücklich zu. Bei der Erstellung von Kommentaren haben Nutzer rechtliche Bestimmungen (zB Privat-, Strafrecht), die Netiquette und Forenregeln einzuhalten. Beschimpfungen, Verspottungen, Belästigungen, Ehrbeleidigungen, etc. sind daher verboten! Beiträge, die diesen Bestimmungen zuwiderlaufen, werden bei Kenntnis gelöscht, Nutzer allenfalls gesperrt. Die angegebenen Daten werden an staatliche Stellen (zB Polizei, Gericht) bei Untersuchung von vom Nutzer verbreiteten Materialien, oder sonst vorgenommenen ungesetzlichen Aktivitäten, weitergegeben. Weiters werden angegebene Daten (Name, Postanschrift und E-Mail-Adresse, jedoch keine Handynummer) an sonstige Dritte bei Verletzung von Rechten oder sofern deren Rechtsverletzung nachvollziehbar behauptet wird (zB gem. § 18 Abs. 4 ECG), weitergegeben. Mit der Erstellung von Kommentaren stimmen Sie dem ausdrücklich zu und verzichten auf die Geltendmachung von jeglichen Ansprüchen. Siehe dazu auch unsere Forenregeln/Betriebsbedingungen in den AGB.

Kleine.tv

Gemeindereform

Gemeindereform: Zeitplan

  • Von Februar bis Ende 2012 fanden Verhandlungen statt.
    Am 21. Jänner 2013 wurde die neue steirische Landkarte präsentiert.
    Mit 1.1. 2015 soll das ganze Reformpaket in Kraft treten.
    Im März 2015 wählen Gemeinden und Land. Ausnahme Graz: Änderungen treten erst mit 1.1. 2018 in Kraft, da GR-Wahl erst im Jänner 2018 stattfindet.