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Zuletzt aktualisiert: 12.06.2012 um 16:33 UhrKommentare

Flugshow "Airpower" findet 2013 wieder statt

Die Bundesheer-Flugshow "Airpower" wird Ende Juni 2013 wieder am obersteirischen Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg abheben. Veranstaltungstage sind der 28. und der 29. Juni 2013.

Foto © Reuters

Die Bundesheer-Flugshow "Airpower" wird Ende Juni 2013 wieder am obersteirischen Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg abheben - dies wurde am Dienstagnachmittag von den beiden Veranstaltern - Bundesheer und Land Steiermark - mitgeteilt. Veranstaltungstage sind der 28. und der 29. Juni 2013. Neben Flugzeugen von ausländischen Luftstreitkräften wird das Heer all sein fliegendes Gerät zeigen. Dazu werden internationale Kunstflugteams erwartet, ebenso wie die Flotte der Flying Bulls. Bei der letzten "Airpower" 2011 waren rund 300.000 Besucher gekommen.

Seitens des Generalstabes des Bundesheeres ist Brigadier Werner Stangl, Leiter der Abteilung Militärluftfahrt, mit der Vorbereitung und der Durchführung betraut. Das Motto "Souveränität & Solidarität" soll die Kernaufgaben der heimischen Luftstreitkräfte ins Bild rücken: Aufrechterhaltung der staatlichen Souveränität und ihre Leistungsfähigkeit im Rahmen internationaler Einsätze, hieß es in einer Aussendung von Heer und Land Steiermark zur alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung. Bei den Veranstaltern verwies man auf ferner auf die Show als "wichtigen Wirtschaftsfaktor, der die regionale Wertschöpfung und die touristische Belebung der Region maßgeblich ankurbelt".

Proteste

Kaum war die Veranstaltung bekanntgegeben, regte sich am Dienstagnachmittag bereits Protest. Die steirischen Grünen erklärten, dass kein einziger Steuer-Cent für die Flugshow fließen dürfe: "2011 machten SPÖ und ÖVP dafür 800.000 Euro Steuergeld für diesen marktfähigen Gratis-Großevent locker", so die Grüne Landtagsklubobfrau Sabine Jungwirth: "Kaum ein Mensch versteht, wieso die Landesregierung in Zeiten wie diesen, in denen sie uns laufend erklärt, dass die massiven Kürzungen in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Kultur alternativenlos sind, Steuergeld in eine Veranstaltung pumpt, die sich über Eintrittspreise locker finanzieren ließe", so Jungwirth.

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