Zuletzt aktualisiert: 14.01.2013 um 10:14 UhrKommentare

Region profitiert von der Ski-WM

Die Pisten glühen in der Urlaubsregion Murtal. Schon jetzt hat man gegenüber der vergangenen Wintersaison ein Plus von 20 Prozent erzielt.

Foto © Lachtal

Umfassende Werbemaßnahmen und eine Kooperation zwischen der Urlaubsregion Murtal, den Tourismusverbänden und den Murtaler Skibergen haben die heurige Wintersaison ordentlich ins Laufen gebracht. Zumindest verkündet das Urlaubsregion-Obmann Karl Schmidhofer. "Wir haben bereits im letzten Sommer eine Strategie erarbeitet und ordentlich die Werbetrommel in anderen österreichischen Bundesländern und in Deutschland gerührt", bestätigt er.

Auch im Hinblick auf die Ski-Weltmeisterschaft in Schladming habe man Potenziale nutzen können. "Alle Wintersportgäste, die in dieser Zeit keine Unterkünfte mehr im Bezirk Liezen ergattern konnten, kommen jetzt zu uns", freut sich Schmidhofer. Diese Tatsache und die neue Strategie haben dazu geführt, dass bereits jetzt ein Plus von 20 Prozent im Vergleich mit der Skisaison 2011/2012 erzielt werden konnte. "Wir führen seit Beginn der Saison täglich Verkehrszählungen durch und schreiben alle Kennzeichen auf. Dadurch wissen wir, dass wir bei den deutschen Gästen, bei Besuchern aus der südlichen Steiermark sowie aus dem Raum Niederösterreich und Wien ein großes Plus gemacht haben", so Schmidhofer.

Vorjahr

Dass die Saison besser wird als im Vorjahr, schreibt der Obmann auch den frühen Osterferien in diesem Jahr zu. "Dadurch werden wir den Skibetrieb noch ordentlich ausbauen können", sagt er. Die heurigen Osterferien sind vor allem in Deutschland lang, von dort kämen dann auch die meisten Gäste.

Mit der Ski-WM in Schladming hat man aber sonst keine Kooperation geschlossen. Es wird auch seitens der Urlaubsregion keine Shuttleservices geben. "Die hiesigen Busunternehmen und die ÖBB werden das übernehmen. Es gibt natürlich genügend Verbindungen, nur wir bieten jetzt direkt über den Tourismus keine an", stellt Karl Schmidhofer fest. Insgesamt wurden durch die neue Werbestrategie rund 700.000 Euro an Werbekosten investiert. Karl Schmidhofer: "Es hat sich schon ausgezahlt."

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