18. Dezember 2014, 03:30 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 03.08.2012 um 20:17 UhrKommentare

Betriebsfeuerwehren bekommen Zuwachs

Werner Schmidt, Vorsitzender der österreichischen Betriebsfeuerwehren, überlegt, nochmalige Kandidatur. Zwei weitere Betriebsfeuerwehren kommen im Bezirk Leoben dazu.

Foto © APA/Techt

Im Vorjahr stellte sich Werner Schmidt, Kommandant der Betriebsfeuerwehr der Voestalpine Donawitz und stellvertretender Bezirksfeuerwehrkommandant, der Wahl zum Vorsitzenden österreichischer Berufsfeuerwehren und wurde mit 95 Prozent der Stimmen gewählt. Als erster Steirer in dieser Funktion.

Beim Bundesfeuerwehrtag, der im September in Linz über die Bühne gehen wird, gibt es wieder eine Neuwahl, bei sich der Landesfeuerwehrkommandant Albert Kern der Wahl zum Präsidenten stellen wird. Ob Schmidt noch einmal für den Vorsitz kandidieren wird, ist noch nicht klar. "Ich befinde mich gerade in einer Überlegungsphase, ob ich mich der Wahl stellen werde, denn oberste Priorität hat meine Arbeit als Kommandant der Betriebsfeuerwehr der Voestalpine. Die Aufgabengebiete werden immer größer, und es ist mir wichtig, dass im Werk alles bestens funktioniert", so Schmidt. Für seine Tätigkeiten bekomme er die volle Unterstützung der Verantwortlichen im Unternehmen, wofür er sehr dankbar sei. "Sonst würde alles nicht so gut laufen", meint Schmidt.

Er bekomme oft die Frage gestellt, warum Betriebsfeuerwehren im Unterschied zu den Freiwilligen Feuerwehren, in den Medien kaum aufscheinen. "Der vorbeugende Brandschutz in den Betrieben ist gut organisiert, sodass es glücklicherweise kaum zu größeren Brandfällen kommt. Außerdem sind Ausbildung und technisches Gerät dementsprechend, daher sind Betriebsfeuerwehren weniger oft in den Schlagzeilen", so Schmidt.

Oberstes Ziel

Der vorbeugende und auch der abwehrende Brandschutz der österreichischen Betriebsfeuerwehren seien ihm ein besonderes Anliegen, denn davon hänge auch die betriebliche Wirtschaftlichkeit und in weiterer Folge die Erhaltung von Arbeitsplätzen ab. Oberstes Ziel seien freilich gar keine Brände, aber: "Das sind Träume", so der Experte.

In Österreich gibt es gegenwärtig 325 Betriebsfeuerwehren mit insgesamt 11.958 aktiven Mitgliedern. Davon sind 264 weiblich. "In der Steiermark gibt es keine einzige Frau bei den Betriebsfeuerwehren", so Schmidt.

Im Bezirk Leoben gibt es gegenwärtig fünf Betriebsfeuerwehren: bei der Voestalpine Donawitz, Brigl & Bergmeister in Niklasdorf, Brauerei Göss, bei der VA Erzberg und im Einkaufszentrum LCS.

"Ab Jänner soll es auch eine Betriebsfeuerwehr im LKH Leoben geben und eine weitere bei der Firma Alumelt in Eisenerz", so Schmidt. Mit der Arbeit der Betriebsfeuerwehren im Bezirk könne man sehr zufrieden sein und auch im Land gebe es keine gravierenden Probleme. "Die Zusammenarbeit zwischen dem österreichischen Betriebsfeuerwehrverband und dem Landesfeuerwehrverband funktioniert sehr gut, und wir können auf sehr positive Ergebnisse verweisen", betont Schmidt.

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Betriebsfeuerwehren

  • In Österreich gibt es insgesamt 325 Betriebsfeuerwehren mit 11.958 aktiven Mitgliedern. Davon sind 264 weiblich. In der Steiermark gibt es bei den Betriebsfeuerwehren keine Frau.

    Im Bezirk Leoben gibt es fünf Betriebsfeuerwehren. Und zwar: Voestalpine Donawitz, Brigl & Bergmeister Niklasdorf, Gösser Brauerei, Voestalpine Erzberg und Einkaufszentrum LCS.

    Zwei weitere Betriebsfeuerwehren werden folgen. Im Landeskrankenhaus Leoben und bei Alumelt in Eisenerz.

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