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Zuletzt aktualisiert: 27.01.2012 um 20:16 UhrKommentare

"Lassen nichts unversucht"

Vertreter der Gemeinde Hafning, Schulverantwortliche der Volksschule Laintal und Elternvertreter suchen nun das Gespräch mit Landesrätin Elisabeth Grossmann.

Foto © Schöberl

Beim Schulgipfel im Leobener Gösserbräu waren auch Schul- und Elternvertreter der von der geplanten Schließung betroffenen Volksschule Laintal in Hafning dabei. Direktorin Elfriede Gschwandtner schildert kurz die Stimmung dieses Abends: "Es ist dabei herausgekommen, dass wir es alle nicht leicht haben, dass wir aber auf einer soliden rechtlichen Basis nichts unversucht lassen wollen."

Die Direktorin erklärt, dass sie ein Problem damit habe, welche Widersprüche sich beim Thema Schulschließungen auftun. "Ich habe heute eine Einladung von der katholisch-pädagogischen Hochschule Wien-Krems zu einem Symposium bekommen. Bei diesem wird es um die Einrichtung von Familienklassen in Wien gehen, in denen Jahrgangsgemischtes Lernen als Chance und Herausforderung gesehen wird", so Gschwandtner. In Wien werde eine künstliche Situation für offenes und soziales Lernen geschaffen und bei uns sei das nicht mehr zeitgemäß. "In Wien werden dafür Ressourcen bereitgestellt, und bei uns heißt es sparen und Kleinschulen sollen geschlossen werden", so Gschwandtner. Das seien Ungereimtheiten, die sie nicht verstehen könne.

Gespräche

Hafnings Bürgermeister Alfred Lackner nahm am Schulgipfel selbst nicht teil, hat aber bereits im Vorfeld ein Gespräch mit Landeshauptmann Franz Voves über die geplante Schulschließung im Laintal geführt. "Wir haben ganz sachlich gesprochen, und es war ein konstruktives Gespräch. Ich habe dargelegt, wie unsere Ausgangssituation ist, und wir haben bereits um einen Gesprächstermin bei Landesrätin Elisabeth Grossmann angesucht. An diesem Gespräch werden Vertreter der Gemeinde, der Schule und auch der Eltern teilnehmen", erklärt Lackner.

Siehe auch Seite 22

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