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Zuletzt aktualisiert: 12.09.2012 um 20:13 UhrKommentare

Fest-Verbot für Landesgesellschaft

Fest der Landesimmobiliengesellschaft wurde abgesagt: Es schickt sich nicht für die Landestochter zu feiern, während die Politspitze das nächste Sparpaket schnürt. Mehr als 10.000 Euro soll diese Absage bringen.

Foto © KANIZAJ

Ob in der Orangerie oder dem Palais Herberstein: Feste der Landesimmobiliengesellschaft (LIG) genießen unter Beamten einen guten Ruf. Auch heuer hatte die LIG (Geschäftsführer Werner Erhart-Schippek und Albrecht Erlacher) Einladungen verschickt - um dann überraschend einen Rückzieher zu machen. Denn: Eigentümer (Land) und Aufsichtsrat erkannten, dass es sich für eine - mit Steuergeld und Krediten finanzierte - Landestochter nicht schickt, zu feiern, während die Politspitze das nächste Sparpaket schnürt. Mehr als 10.000 Euro soll diese Fest-Absage bringen.

Das "Fest-Verbot" wird von Nikolaus Lallitsch (Raiffeisen Immobilien), dem Vize des Aufsichtsratsvorsitzenden Harald Christandl, bestätigt. "Man soll in Sparzeiten kein Fest ausrichten, wo doch der einzige Auftraggeber und Eigentümer das Land Steiermark ist." Die gute Arbeit der LIG sei Aushängeschild genug. Nach eigenen Angaben verwaltet und managt die Gesellschaft für das Land mehr als 380 Gebäude. Die dafür aufgenommenen Fremdmittel machten im Jahr 2011 mehr als 400 Millionen Euro aus, so der Landesrechnungshof.

Breithubers Immunität

Die Immunität des SPÖ-Landtagsabgeordneten Werner Breithuber muss nicht aufgehoben werden. Der Landtagsausschuss sieht - wie auch die Justiz - keinen Zusammenhang zwischen angeblichen Versäumnissen Breithubers als Seiersberger Ortschef und seiner Arbeit im Landtag. Freilich hofft Breithuber, dass sich die Wellen um das Einkaufszentrum, das in seine Amtszeit fiel, endlich glätten.

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