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Zuletzt aktualisiert: 05.08.2012 um 18:59 UhrKommentare

Leben mit der Herausforderung

Umstieg beim Logistiker Knapp. Firmenchef Wünscher wechselt in den Aufsichtsrat, der Vorstand wird ausgebaut.

Foto © Privat

Der Vergleich passt. Knapp, der Spezialist für Lagerlogistik und Automation - 98 Prozent Exportanteil und Weltmarktführer in wichtigen Segmenten -, stellt die Weichen. Täglich in den mit Technik aus dem Konzern ausgestatteten Unternehmen und jetzt im Management.

Mit 1. Oktober wird der bisherige Vorstandsvorsitzende Eduard Wünscher, seit 26 Jahren bei Knapp, das damals noch ein mittelständisches Unternehmen war, und 25 Jahre davon in der Geschäftsführung bzw. im Vorstand, in den Aufsichtsrat wechseln. Das Gremium hat acht Mitglieder, die Firmengründer Herbert und Günter Knapp bilden das Präsidium.

Der heutige Konzern beschäftigt 2100 Mitarbeiter in 18 Niederlassungen und 14 Repräsentanzen weltweit, die größeren Standorte liegen in Deutschland, Großbritannien, Schweden, den USA und Brasilien. Am Hauptsitz in Hart bei Graz arbeiten rund 1300 Beschäftigte.

Als größten Erfolg bezeichnet es Wünscher, dass die "Vision, Knapp zum Inbegriff für Logistik zu machen", wahr wurde und dass trotz mancher wirtschaftlicher Schwierigkeiten in den Märkten im letzten Vierteljahrhundert stets Gewinne erzielt wurden. Und was wird Wünscher mit der nun stärker verfügbaren Zeit anfangen? Neuen Herausforderungen nachgehen. Es gibt private Projekte, "ich möchte noch viele andere Dinge im Leben tun", und Berater für Knapp bleiben.

Herausfordernd wird auch die Zeit für das neue Management, das auf drei Personen ausgeweitet wird. Wünschers Partner im Vorstand, Gerald Hofer, wird Vorstandsvorsitzender mit Schwerpunkt Vertrieb und Projekte, Franz Mathi ist zuständig für Produktion und Entwicklung, Christian Grabner wird Finanzchef. Das Ziel ist weiteres Wachstum, zehn Prozent sind von Wünscher schon eingeplant. Im letzten Geschäftsjahr meldete Knapp einen Rekordumsatz von 327 Millionen Euro.

Knapp hat alle wirtschaftlichen Hürden durch Beständigkeit im Vorstand genommen, 20 Jahre lang leitete das Duo Wünscher und Karl Freudelsperger den Aufstieg des Unternehmens, seit 2010 werkte das Team Wünscher und Hofer, der 1994 zu Knapp kam und einige führende Positionen bekleidete.

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