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Zuletzt aktualisiert: 01.06.2012 um 17:06 UhrKommentare

Erste Verhaftung nach Lenkerkontrolle

Im Zuge der stichprobenartigen Lenkerkontrollen der Polizei bei der Zufahrt zum Veranstaltungsgelände des Hells Angels "World Runs" am Schwarzlsee ist es zu einer ersten Verhaftung gekommen.

Foto © APA

Laut Polizeieinsatzleiter Klaus Rexeis ist ein international zur Verhaftung ausgeschriebener "Höllenengel" aus dem Verkehr gezogen worden. Seitens des Presseteams der Hells Angels Austria distanzierte man sich von kriminellen Machenschaften in anderen Ländern: "Wir sind hier in Österreich und die anderen sind unsere Gäste."

Rexeis erklärte, dass seit dem Vormittag zahlreiche Kontrollen von Bikern und Clubanhänger, die im Pkw oder mit Bussen anreisen, vorgenommen worden sind. Bis zum Nachmittag seien keine Suchtgifte oder Waffen sichergestellt worden, jedoch sei es bisher zu der einen Verhaftung bei einem der Kontrollpunkte gekommen. Näheres war vorerst nicht bekannt.

Die beiden Sprecher der Hells Angels Austria zeigten sich vor der Presse überrascht über das hohe Medieninteresse: "Das ist ein World Run wie er jedes Jahr stattfindet. Es ist wie ein Betriebsausflug und darum wollen wir das nicht so sehr nach außen tragen." Sie sahen das Image der österreichischen "Höllenengel" als gut und sprachen von einem guten Verhältnis zur Bevölkerung. "Was in Deutschland oder sonst wo passiert, ist ein anderes Thema."

Die Sprecher versuchten das international zweifelhafte Image abzustreifen und wiesen darauf hin, dass das Treffen der Region rund 10.000 Übernachtungen bringe. "Wir erleben oft, dass wir angepöbelt werden, weil die Leute ausprobieren wollen, bis wann ein Hells Angel ausrastet," so einer der beiden. Auf jedem Fußballspiel oder Feuerwehrfest mit vielen Betrunkenen gehe es schlimmer zu als hier beim "World Run".

Dank der "Höllenengel"

In einer Aussendung der Hells Angels Austria hieß es: "Wir möchten hiermit auch unseren Dank für die freundliche Aufnahme im Land Österreich und die Gastfreundschaft in allen Gastronomie- und Hotelbetrieben zum Ausdruck bringen, da wir überall sehr freundlich aufgenommen wurden. Selbstverständlich möchten wir zum Ausdruck bringen, dass wir die österreichische Kultur und das österreichische Gesetz respektieren und uns hier sehr wohl und willkommen fühlen. Sollte es zu unvorhersehbaren Zwischenfällen kommen, welche bei Großveranstaltungen immer wieder passieren, so bedauern wir dies und werden alles in unserer Verantwortung Stehende versuchen, dies positiv zu lösen".

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