26. November 2014, 19:33 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 05.03.2013 um 08:15 UhrKommentare

Parktarife auf dem Sprung nach oben

Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio (FP) überlegt Anpassung der Gebühren - die Einnahmen sollen zweckgebunden sein.

Foto © Fuchs

Es mag für viele Autolenker ein Ärgernis sein - eine Überraschung ist es nicht: Der neue Grazer Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio (FPÖ) hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er sich eine Erhöhung der Gebühren in den Kurzparkzonen vorstellen kann. Die Frage war eher, wann das der Fall sein wird.

In den letzten Wochen nun haben sich die Anzeichen verdichtet, dass es schon in naher Zukunft so weit sein könnte:

Evaluierung: Im Herbst 2012 hat der Gemeinderat eine Evaluierung der Parkzonen in Auftrag gegeben. Diese steht nun unmittelbar vor der Fertigstellung - und Stadtrat Eustacchio selbst bestätigt, dass darin die "Anpassung" als eine von mehreren Lenkungsmaßnahmen empfohlen wird.

1989: Diese Jahreszahl wird neuerdings im Rathaus immer öfter genannt. Soll heißen: Die Gebühren in der Blauen Zone (die halbe Stunde kostet 60 Cent) sind seit dem Jahr 1989 gleich geblieben - also sei eine Erhöhung eigentlich längst überfällig.

Höchstens 90 Cent: Auf einen neuen Tarif für die halbe Stunde in der Blauen Zone will sich Eustacchio noch nicht festlegen - "90 Cent wären aber sicher das Höchste der Gefühle". Im Rathaus indes ist man sich diesbezüglich uneinig: Manche plädieren für eine moderate Erhöhung, andere wollen durchaus Gas geben - "eine Aufregung wird es sowieso geben, egal ob wir um 10 oder 30 Cent erhöhen".

Eustacchio betont jedenfalls: Jede Anpassung stimme er mit VP und SP ab.

Zweckgebunden: Außerdem legt sich der FP-Stadtrat bei der Verwendung der Mittel fest: "Die Mehreinnahmen müssen zweckgebunden sein." Sie sollen jenen zugutekommen, die sie bezahlen - etwa für den Ausbau von Park+Ride-Anlagen.

Ausweitung: Auch eine Ausweitung der Kurzparkzonen ist im Gespräch. Eustacchio: "Gerade rund um vorhandene Haltestellen würde so etwas Sinn machen, um die Leute zum Umsteigen zu bewegen." Er werde sich jedenfalls in den kommenden Wochen auf Extratouren begeben und die Parkzonen inspizieren.

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