19. Dezember 2014, 11:08 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 15.01.2013 um 05:00 UhrKommentare

Die Regierung steht, Sonja Grabner geht

2009 wurde sie Stadträtin, nun geht Grabner in die Privatwirtschaft zurück. Und: Am Mittwoch wird die neue Regierung präsentiert.

Foto © Kanizaj / Hoffmann

Es war der 19. April 2009 und die Schlagzeile der Kleinen Zeitung lautete: "Nagl holt Neuling als Stadträtin." Tatsächlich sorgte der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl für Aufsehen - auch in "seiner" ÖVP -, als er Sonja Grabner als Nachfolgerin von Eva Maria Fluch in die Regierung holte. Sie kam aus der Privatwirtschaft (Marketing) - dahin kehrt Grabner nun zurück: "Ich verlasse die Politik, werde auch nicht Gemeinderätin."

Diesen Entschluss habe sie Nagl vor Weihnachten mitgeteilt - nicht zuletzt ob des Wahlergebnisses für die Grazer ÖVP (33,74 Prozent): Angesichts der Reduktion der Stadtregierung hat dies den Verlust eines schwarzen Regierungssitzes zur Folge. "Unabhängig davon ist es Zeit, die Komfortzone zu verlassen und etwas Neues zu probieren." Was genau, wolle sie noch nicht sagen.

Unterm Strich "waren es positive Jahre, ich nehme für mich in Anspruch, dass ich viel bewegt habe. Vom Ausbau der Schulen und bis zum Aufschwung im Jakominiviertel". Ja, gesteht Grabner, die Komfortzone war zuweilen unkomfortabel. Viele Schlagzeilen seien "unwürdig" gewesen.

Indes erreichen Grabners verbliebene Kollegen das Ziel: Nagl will morgen, Mittwoch, die neue Stadtregierung präsentieren. Es sind ja die bekannten Gesichter, mit teils neuen Aufgaben: Mario Eustacchio (FP) etwa wird Verkehrsstadtrat, Martina Schröck (SP) bleibt Sozialreferentin und erhält die Schwerpunkte Arbeit sowie Generationen dazu.

Vizebürgermeisterin Kahr?

Spannend könnte es indes noch rund um die Wahl von KP-Chefin Elke Kahr zur Vizebürgermeisterin werden: Dem Vernehmen nach ist die ÖVP keineswegs gewillt, für Kahr zu stimmen.

Die KPÖ-Chefin selbst hat gestern Nagl ihre Prioritätenliste übergeben: Dazu gehören 500 neue Gemeindewohnungen binnen fünf Jahren, zudem will sie im neuen Ressort "Zusammenleben" eine bedarfsorientierte Siedlungsbetreuung schaffen.

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