26. November 2014, 19:39 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 03.12.2012 um 04:54 UhrKommentare

Steirer seit einem Jahr spurlos verschwunden

57-Jähriger wollte mit dem Zug von Leibnitz nach Leoben - und tauchte nie wieder auf. Das Landeskriminalamt ermittelt seit Dezember 2011. Bisher ohne Anhaltspunkte.

Foto © KK

Unfall oder gar ein Verbrechen? Seit einem Jahr ist der 57-jährige Frührentner Karl Buchmaier spurlos verschwunden. Er wollte mit dem Zug von Leibnitz nach Leoben fahren, kam dort aber nicht an. Sein Mitbewohner, der ihn zuletzt gesehen hat, ist tot. Er verübte Monate später Selbstmord.

"Uns beschäftigt dieser rätselhafte Fall schon seit Mitte Dezember des Vorjahres", sagen die Kriminalbeamten Roman Strauß und Günther Harrer (Fahndungsgruppe des Landeskriminalamtes). "Aber wir haben bisher keine Anhaltspunkte über das Schicksal des Vermissten."

Herbst 2011: Karl Buchmaier und sein Mitbewohner übersiedelten von Leoben nach Leibnitz. Die Wohnung in Leoben war noch nicht leer geräumt, da beschwerten sich andere Hausbewohner, weil die Fenster geöffnet waren und Kälte ins Haus drang. Mehrmals wurden die beiden Mieter aufgefordert, die Fenster zu schließen. Aber erst am 1. Dezember 2011 soll Karl Buchmaier Richtung Leoben aufgebrochen sein, um der Aufforderung der Wohnungsnachbarn nachzukommen.

Gemeinsam mit seinem Mitbewohner und Freund soll er mit dem Zug nach Graz gefahren sein. Am Hauptbahnhof trennten sich ihre Wege. Der Frühpensionist sollte in den Zug nach Leoben umsteigen, sein Freund in seiner Zweitwohnung in Graz etwas erledigen. Das sagte der Freund später vor der Polizei aus. Buchmaier kam in Leoben aber nicht an - und er wurde danach auch nicht mehr gesehen.

Die Angaben zum 1. Dezember 2011 stammen vom Mitbewohner und Freund des Verschwundenen. Demnach verliert sich die Spur von Karl Buchmaier am Grazer Hauptbahnhof. Der letzte Zeuge gab an, Tage später selbst in der Wohnung in Leoben nach dem Freund gesucht zu haben. Abgängigkeitsanzeige erstattet hatte er nicht. Das tat ein Leibnitzer Gemeindebediensteter.

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