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Zuletzt aktualisiert: 16.10.2012 um 17:07 UhrKommentare

Offene Fragen um den Todesfall

Ein Patient starb, während er auf Operation wartete. Ermittlungen und Gutachter werden Antworten finden müssen. Auch das Klinikum hat eine Untersuchung eingeleitet.

Foto © KLZ Scheriau

Der Fall am LKH Graz, bei dem ein Patient während der Wartezeit auf eine Operation verstarb, wirft Fragen auf. Ermittlungen und Gutachter werden Antworten finden müssen. Auch das Klinikum hat eine Untersuchung eingeleitet (wir berichteten).

Umstände

Mehrere Fragen sind offen: Bereits am Nachmittag, gegen 15.30 Uhr soll ein erstes Bauchröntgen beim Patienten gemacht worden sein. Hat man dabei erste Anzeichen entdeckt, wie schlimm es um ihn stand? Die Klinikleitung sagt, dem Patienten sei es den Umständen entsprechend gut gegangen. Er hätte aber über Bauchschmerzen geklagt. Der spätere Tod nach 19 Uhr sei "völlig unvorhersehbar" gewesen.

Noch eine Frage steht im Raum: Es gebe die Möglichkeit, dass man mit dringenden Fällen auf andere Häuser im Raum Graz hätte ausweichen können. Wurde ein Versuch unternommen, den Patienten zu verlegen? Gab es die Chance überhaupt? Hat man in den Randzeiten im steirischen Leitspital tatsächlich zu wenige OP-Teams? Bis spätestens Mitte November soll es die Antworten der Gutachter geben.

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