23. November 2014, 20:59 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 06.09.2012 um 21:15 UhrKommentare

Sesselrücken bei ÖVP

Nicht Schuster, sondern Gady steigt in den Landtag auf. / Ex-Abgeordnete Ranner und ihr hartes Konkursverfahren.

Foto © Jürgne Fuchs

Nach monatelangem Hin und Her ist nun eine Entscheidung gefallen: Die Unternehmerin Ingrid Gady (Gattin von Ex-Wirtschaftskammerpräsident Franz Gady) aus Lebring wird am 18. September im Landtag angelobt. Sie folgt dem zurückgetretenen Industriellen Manfred Kainz, der vor dem Sommer seinen Rückzug angekündigt hatte. Gady ist aus Sicht der ÖVP die einfachste Lösung, da sie die Nächste auf der Kandidatenliste ist. Ursprünglich hatte der ÖVP-Bezirksvorstand verlangt, der Schwanberger Bürgermeister Karlheinz Schuster sollte Kainz nachfolgen, um das Mandat in der Weststeiermark zu halten. Das wäre nur gelungen, wenn insgesamt acht vor ihm gereihte Kandidaten auf ihr Mandat verzichtet hätten - ein Ding der Unmöglichkeit.

Nächstes Kapitel im Fall der im März 2011 in Insolvenz geschlitterten ehemaligen EU-Abgeordneten Hella Ranner (VP) aus Graz: Nachdem ein Sanierungsverfahren nicht binnen der vorgeschriebenen Frist möglich war, wurde nun auch der Zahlungsplan im Konkursverfahren revidiert. Demnach können die Gläubiger (unter anderem die Volksbank Graz-Bruck) auf nur noch vier Prozent ihrer Forderungen hoffen. Zumindest garantiert dürfte laut Verteilungsentwurf des Masseverwalters Axel Reckenzaun eine einprozentige Quote sein. Unter anderem bietet Ranner an, Erbansprüche abzutreten.

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Bei der Generalversammlung der Pendlerinitiative Austria wurde der Steirer Franz Gosch (FCG) als Obmann bestätigt.

C. ALBERTANI, K. HÖFLER

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