01. März 2015, 22:03 Uhr | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 19.05.2012 um 21:50 UhrKommentare

Disco, Rock und Techno

Bretter, die auch die Welt bedeuten: Eine Reise durch die Vielfalt elektronischer Musik mit Little Boots, The Shoes und Modeselektor beim springfestival.

Gemischte Gefühle beim Betreten der Stadthalle: Einerseits sind große Locations wichtig, da nur so jeder die Chance hat, die großen Acts zu sehen. Andererseits: Ist es wirklich notwendig, ein so friedlich feierndes Partyvolk mit dermaßen akribischem Abtasten durch die Security am Eingang zu begrüßen und alles mit Verboten zuzupflastern? Nun denn, es wird schon der Sicherheit gedient haben.

Little Boots, The Shoes, Modeselektor - ein gut gefüllter Kleiderschrank aus hippen Künstlern stand auf dem Programm, das allerdings erst mit großer Verspätung gestartet werden konnte.

Die Britin Victoria Christina Hesketh alias Little Boots erwies sich nicht nur wegen ihres Outfits als goldrichtige Wahl für den Start in die Nacht: zwischen trashigem Pop aus der UK-Hitfabrik Stock Aitken Waterman (Kylie Minogue, Samantha Fox u. a.) und klassischem Disco von Giorgio Moroder balancierte sie jedenfalls gekonnt. Dass ein Song der jüngst verstorbenen Donna Summer gewidmet war, war da nur konsequent. Muss man nicht gut finden, mögen aber schon.

Kurz und knackig

In eine ganz andere Richtung schlugen The Shoes: kräftig aufs Schlagzeug nämlich. Gleich zwei Drummer verstärkten den ohnehin schon ordentlich rockenden Synthiesound der beiden Franzosen live. Eine kurze und knackige Show, bei der der Titel des Hits "Time to Dance" die Marschrichtung angab. Und für die, die den Bandnamen nicht behalten hätten, blieb der Name "The Shoes" das ganze Konzert über statisch auf der Leinwand stehen. Aber es stimmt ja: Diese Band muss man sich merken!

Spieß umgedreht

Modeselektor, Berliner Elektro-Duo, Hauptact des Abends und natürlich nicht nach Kleidung, sondern einem beliebten Synthesizer-Effekt benannt, drehten danach den Spieß um: Selbst nur an den Geräten stehend, dafür aber verstärkt durch spektakulär simple Visuals, verwandelten sie mit Rave- und Technobrettern das Publikum in ein Meer aus Nicht-Stillstehen-Könnenden.

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