22. November 2014, 10:21 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 04.05.2012 um 16:52 UhrKommentare

Nach Bluttat an Frau in die Steiermark geflüchtet

50-jähriger Deutscher, der im dringenden Verdacht steht, seine Ehefrau getötet zu haben, konnte am Freitag in einem Obdachlosenheim in Graz ausgeforscht und festgenommen werden.

Foto © Erwin Scheriau/Sujet

Wochenlang war nach Armin Sch. (49) aus dem mittelfränkischen Röthelbach gefahndet worden. Zuletzt per internationalem Haftbefehl und unter Auslobung einer 3000 Euro-Belohnung - denn der bisher unbescholtene Deutsche steht unter dem dringenden Verdacht, seine 30 Jahre alte Ehefrau getötet zu haben.

Kindberger Bahnhof

Die Bulgarin, eine ehemalige Prostituierte, war am 12. April von Kriminalbeamten tot in der ehelichen Wohnung aufgefunden worden - durch wuchtige Hiebe auf den Kopf erschlagen. Nachbarn hatten sie lange nicht mehr gesehen und deshalb die Polizei alarmiert. Rasch stellte sich heraus, dass auch der Ehemann seit Wochen verschwunden war und mit ihm der silbergraue Mercedes des Paares. Er wurde Armin Sch. schließlich zum Verhängnis, denn der Wagen fiel jetzt auf dem Parkplatz beim Kindberger Bahnhof auf.

"Der Gesuchte war so lange gefahren, bis ihm der Sprit ausging", berichtet Hubert Miedl vom Landeskriminalamt (Mordgruppe). Einen Bezug zur Steiermark hat er nämlich nicht. In Kindberg setzte er sich in den Zug nach Graz, tauchte dort im Obdachlosenheim unter. "Mehrere Wochen lang", so Miedl. Umfangreiche Ermittlungen brachten die Beamten auf seine Spur, Freitag wurde er verhaftet. Bei seiner Einvernahme gab der Landschaftsgärtner die Bluttat an seiner Frau rasch zu. Es sei bei einem Streit wegen Geld- und Beziehungsproblemen passiert - und das bereits am 11. März.

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