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Zuletzt aktualisiert: 16.04.2012 um 04:56 UhrKommentare

Kurs auf Studiengebühren

Am Montag findet die Universitätenkonferenz an der Technischen Universität Graz statt. Beim Treffen der Uni- Rektoren stehen einige schwierige Zukunftsthemen im Vordergrund.

Foto © Jürgen Fuchs

Graz als Zentrum der Hochschulentwicklung: So traf sich letzte Woche erstmals das Forschungsforum der Fachhochschul-Konferenz in Graz. In sechs Themenfeldern widmete man sich der Frage, wie man das Thema Forschung an den Fachhochschulen noch verbessern kann.

Diese Woche sind die "größeren" und "älteren" Geschwister in Graz. An der Technischen Universität findet unter Vorsitz des Rektors der Universität Salzburg, Heinrich Schmidinger, die Plenarsitzung der Österreichischen Universitätenkonferenz statt.

Mehr Einfluss

Wichtigster Punkt: Diskutiert wird die geplante österreichweite Hochschulkonferenz, wo sich die Universitäten unterrepräsentiert fühlen. Dieses Gremium, das es in kleinerem Rahmen auch in der Steiermark gibt, soll aus je zwei Vertretern des Ministeriums, der Universitäten, der Fachhochschulen und je einem Repräsentanten der Studierenden, der Senate und des Wissenschaftsrates bestehen. Hier wollen die Unis mehr Einfluss als die Fachhochschulen, haben sie doch beinahe zehnmal so viele Hörer.

Auch im Vordergrund: die Frage nach den Studiengebühren. Der Minister hat ja die Universitäten aufgerufen, selbstständig Gebühren einzuheben - und will das auch finanziell belohnen. Von SPÖ-Seite gibt es Briefe an die Rektoren mit dem genauen Gegenteil: Die Unis sollen darauf verzichten. Schon jetzt sind ein paar Universitäten ausgeschert. Gespannt ist man auch an den Universitäten auf einen angekündigten Vorschlag der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Sie will beim SPÖ-Parteitag ein Gebührenmodell vorlegen.

Ein Dauerthema ist die Frage der künftigen Lehrerausbildung. Hier wird der Vizerektor der Grazer Uni, Martin Polaschek, berichten. Er leitet engagiert eine eigene Arbeitsgruppe innerhalb der Rektorenkonferenz zu dem Thema.

Zwar lassen sich die einzelnen Universitäten nur ungern in die finanziellen Karten schauen. Aber in Graz werden am Montag auch die eben begonnenen Verhandlungen zu den Leistungsvereinbarungen diskutiert. Diese Verträge zwischen den einzelnen Universitäten und der Republik sichern den Hochschulen das Budget von 2013 bis 2015. Im Zuge des Sparpakets wurden die Berechnungsmodalitäten geändert und ein Strukturfonds geschaffen. Unklar sind die Voraussetzungen, um an dieses Geld zu kommen, das die Universitäten aber dringend benötigen.

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