23. November 2014, 17:20 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 26.09.2012 um 22:35 UhrKommentare

Arbeitsplatz vom Büro vor die TV-Kamera verlegt

Caroline Rodlauer ist die erste Frau am Bau im "Einser Team" von Armin Assinger, das Menschen in Notlagen hilft. Sendestart ist am 17. Oktober.

Foto © ORF

"Das weiß ich auch nicht", so die lachende Antwort auf die Frage, wie es dazu kam, dass Caroline Rodlauer Mitglied des "Einser Team" des ORF wurde, das in Not geratenen Mitbürgern in allen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite steht. "Ich habe das natürlich auch gefragt, aber es war nicht mehr nachvollziehbar, wie das zustande gekommen ist." Gesucht wurde eine "mittelalterliche Architektin, möglichst vom Land, Dialekt ausdrücklich erwünscht", eines Tages kam ein Anruf vom Sender "und ich wurde gefragt, ob ich mich bei einem sozialen Projekt engagieren würde". Die quirlige Bad Mitterndorferin wollte, hatte zu diesem Zeitpunkt aber noch keine Ahnung, dass es sich dabei um eine große Fernsehstaffel handelt.

Im Gegensatz zu berüchtigten Duko-Soaps, in denen mehr schlecht als recht nach Regieanweisungen Leben gespielt wird, ist hier alles echt. "Das war auch meine erste Frage, denn bei so einer Soap hätte ich nie mitgemacht", sagt die Architektin und Ziviltechnikerin. In einem Fall wird einer oberösterreichischen Alleinerzieherin geholfen: Kauf eines desolaten Bauernhauses, die Renovierung scheitert, die Familie gerät massiv unter Druck, der Vater nimmt sich das Leben, die Mutter bleibt mit zwei Kindern und einem Schuldenberg in dem desolaten Haus zurück. "Dort richteten wir zum Beispiel Kinderzimmer und Bad her, damit wenigstens die Grundbedürfnisse gedeckt sind."

Die Arbeit laufe nicht anders ab als sonst in ihrem Beruf. "Die Objekte werden begutachtet, und ich schaue, ob Baumaßnahmen sinnvoll sind, auch wirtschaftlich. Dann kommen Planung und Umsetzung." Armin Assinger treibt derweil freiwillige Helfer, Sponsoren und regionale Firmen auf, die sich in den Dienst der guten Sache stellen. "Der Assinger reißt aber auch selber ordentlich an, nicht nur, wenn die Kameras laufen - das hat mich verblüfft."

Sie selbst, sagt Caroline Rodlauer, freue sich, mit ihrem Know-how helfen zu können und auch darüber, dass "die Sendungen echt gut sind".

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