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Zuletzt aktualisiert: 19.06.2012 um 12:42 UhrKommentare

Boliden und Motorsportlegenden bei Ennstal Classic 2012

Die steirischen Alpen werden bald wieder Schauplatz für das "Autofahren im letzten Paradies" sein: Vom 11. bis 14. Juli feiert die "Ennstal Classic" rund um Gröbming ihr 20. Jubiläum.

Neben zahlreichen Oldtimern können Zuseher auch die dazugehörigen Besitzer und Motorsportlegenden hautnah erleben. Zum runden Geburtstag hat sich der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nigel Mansell sowie Ikone Sir Stirling Moss angekündigt, wie bei einer Pressekonferenz Dienstagvormittag in Wien zu erfahren war.

Während bei der ersten Auflage des Spektakels 1993 nur 35 Autos am Start waren, wurden heuer aus 350 Bewerbungen 250 Teams zugelassen. Raritäten vergangener Zeit versuchen sich auf den heutigen Straßen zu beweisen und zu sehen gibt es genug: Ob einen millionenteuren Ferrari 250 GT SWB Competition Berlinetta oder ein unverkäuflicher Mercedes-Benz 300 SLR Rennsportwagen aus dem Stuttgarter Werks-Museum. Die meisten Jahre vorzuweisen hat ein American LaFrance Tourer mit dem Baujahr 1917, der einen Motor mit 14,5 Liter Hubraum hat. Insgesamt fahren Piloten aus 18 Nationen 52 verschiedene Marken, die spätestens 1972 erbaut wurden.

Motorsport wie früher

Das Rennen beginnt am Donnerstag mit der Bergwertung auf den rund 2.000 Meter hohen Stoderzinken und endet abends und knapp 400 Kilometer später in Gröbming. Höhepunkt der Etappe wird eine Sonderprüfung auf dem Red Bull-Ring in Spielberg sein. Am Freitag wird auf der über 480 Kilometer langen Strecke zwischen dem Start in Bad Ischl und dem Ziel in Schladming erstmals auch Gmunden angefahren. Am Samstag gibt es in Gröbming den Chopard Grand-Prix mit einem Schaufahren jener seltenen und ausgewählten Rennwägen, die während der Rallye in einem Zelt ausgestellt sind.

"Es ist schwierig die Ennstal Classic Jahr für Jahr zu toppen. Wir hätten nicht geglaubt, was wir da angezündet haben vor 20 Jahren", erzählte Helmut Zwickl, der gemeinsam mit Michael Glöckner für die Organisation verantwortlich ist. Im Laufe der Jahre sei die Veranstaltung zum Selbstläufer geworden. Die Faszination für Besucher ist jedenfalls schnell erklärt: "Es ist Motorsport wie früher, es gibt keine elektrischen Drehkreuze wie bei der Formel 1. Man kommt an die Fahrer heran. Bei uns sind die einstigen Stars zum Abbusseln."

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