28. November 2014, 01:17 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 04.05.2012 um 20:30 UhrKommentare

Schulschließungen nach Plan

Palfau und Treglwang erhielten Bescheide zur Schulschließung, jene für die weiteren Standorte folgen. Treglwang ergibt sich nicht kampflos.

Wir lassen die Sache rechtlich prüfen, und wenn es irgendeine Aussicht auf Erfolg gibt, werden wir den Bescheid beim Verwaltungsgerichtshof bekämpfen", erklärt Treglwangs Bürgermeister Johann Grössing, der sich mit der abrupten Schließung der Volksschule nicht widerstandslos abfinden will. Er könne - "so leid es mir tut" - nachvollziehen, dass es ein Ende für Kleinschulen gibt, wenn die Anzahl der Kinder drastisch sinkt. "Aber nicht binnen sechs Monaten. Wir haben zu Weihnachten erfahren, dass mit Schulende dieses Jahres zugesperrt wird, das ist einfach zu kurzfristig." Viele Fragen seien ungeklärt, etwa wo die Kinder künftig in die Schule gehen sollen. Die Schuleinschreibungen erfolgten noch für Treglwang, wo die Einschulung tatsächlich erfolgen soll, sei völlig unklar. "Die Wünsche der Eltern sind unterschiedlich, genannt werden Trieben, Wald am Schoberpass und Gaishorn. Dabei ist die Frage des Schülertransportes absolut ungeklärt", so Grössing.

Offen sei auch, wie die Gemeindestrukturen künftig aussehen werden: "Sinnvoller wäre es gewesen, zuerst die Reform umzusetzen und dann über die Schulstandorte zu befinden." Was mit dem neuwertigen Schulgebäude in Treglwang passieren soll, wisse auch niemand. "Mündlich wurde uns vom Land eine Frist bis 2015 zugesagt, aber das ist leider nicht erfolgt", bedauert der Bürgermeister. Es gibt die Überlegung, im Schulgebäude einen zentralen Kindergarten für die Region zu errichten, "aber das lässt sich nicht aus dem Boden stampfen." Er hoffe, so Grössing, auf einen Aufschub durch den Verwaltungsgerichtshof.

Der Palfauer Bürgermeister Andreas Danner erklärte bereits im Vorfeld, dass er die Schließung auch nach Rücksprache mit den Eltern akzeptieren wird. Auf der Liste stehen noch Kleinsölk und Oppenberg sowie das Poly in Gröbming. Aus dem Büro von Landesrätin Elisabeth Grossmann heißt es dazu, dass an den Schließungen festgehalten wird und die Bescheide demnächst ergehen. Mit Ende nächsten Schuljahres wird auch die Landesberufsschule Aigen zugesperrt.

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