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Zuletzt aktualisiert: 14.02.2013 um 18:28 UhrKommentare

Unmut über Inspektoren-Kürzung

Schulverwaltung: In der Steiermark soll stärker gestrichen werden als im Rest Österreichs. Das sorgt nun für Unmut.

Foto © APA

"Bildungsverwaltungsreform" nennt sich der Plan. Das klingt nach zäher Arbeit. Über die Umsetzung verhandeln die Ministerinnen Johanna Mikl-Leitner (VP) und Claudia Schmied (SP) mit den Landeshauptleuten Hans Niessl (SP, Burgenland) und Josef Pühringer (VP, Oberösterreich). Eine Arbeitsgruppe hat ein Verhandlungspapier entworfen, im Oktober hatte man sich dann grundsätzlich darauf geeinigt, die Behörde Bezirksschulrat samt politischer Kollegialorgane zu streichen und die Aufgaben an die Landesschulräte zu übertragen. Auch die Zahl der Bezirksschulinspektoren soll reduziert werden - und das sorgt jetzt in der Steiermark für Unmut.

Denn: 20 Prozent der Inspektoren sollen österreichweit gestrichen werden, berichtet ein Insider, in der Steiermark seien es jedoch 35 Prozent. Offiziell bestätigen will dies mit Verweis auf die Verhandlungen niemand. Auch der Landesschulrat will dies nicht kommentieren. Aus dem Büro Pühringer heißt es lediglich, es gebe "unterschiedliche Verwaltungsgrößen". Doch Kämpfe sind vorprogrammiert.

23 Bezirksschulinspektoren sind in der Steiermark tätig, ihre Anzahl zu verringern würde mit den Bezirksfusionen zusammenpassen. Befürworter der Kürzungen meinen, in der Steiermark gebe es im Verhältnis derzeit mehr Bezirksschulinspektoren als in anderen Bundesländern.

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