23. November 2014, 11:06 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 14.01.2013 um 18:19 UhrKommentare

Neuschnee: Das war erst der Anfang

Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee hielten in der ganzen Steiermark Straßendienste und Pendler auf Trab. Zunächst gibt's eine Verschnaufpause, doch ab Mittwoch meldet sich der Winter mit Schnee, Dauerfrost und Wind zurück.

Foto © Eder
Fakten

250 Winterdienstfahrzeuge des Straßenerhaltungsdienstes des Landes sind derzeit auf steirischen Landesstraßen unterwegs und räumen 10.100 Fahrbahnkilometer. An Tagen wie gestern in vielen Abschnitten zweimal.

76 Räumfahrzeuge der Holding Graz räumen 900 Kilometer Straßen und 100 Kilometer Radwege in der Landeshauptstadt.

69 Räumfahrzeuge sind auf steirischen Autobahnen und Autostraßen im Dienst. Der Einsatz erfolgt hier rund um die Uhr.

Von heiß ersehnt bis laut verflucht stellte sich in der Nacht auf Montag der Winter im ganzen Land ein. Mit bis zu 20 Zentimetern Neuschnee in der Südoststeiermark und den landesweit üblichen Begleitgeräuschen - die Kinderjubel genauso beinhalten wie leider auch Verkehrsunfälle und das bekannte Schimpfen vieler Autofahrer wegen schlecht geräumter Straßen. Letzteres hat damit zu tun, dass Frau Holle offensichtlich zur gleichen Zeit wie viele Pendler aufgestanden ist. Laut Meteorologe Hannes Rieder von der Zamg gab's die heftigsten Schneefälle in der Zeit zwischen 6 und 9 Uhr früh. "In der Gegend um Radkersburg fielen da bis zu fünf Zentimeter Schnee pro Stunde."

Genau das brachte vielerorts die Räumdienste unter Zugzwang, wie Gerhard Fürböck betont, bei dem die Fäden der rund 250 Winterdienstfahrzeuge für die mehr als 10.000 Fahrstreifenkilometer der steirischen Landstraßen zusammenlaufen: "Wir waren bestens vorbereitet, doch wenn der stärkste Schneefall zugleich mit dem Berufsverkehr einsetzt, kann man nicht überall gleichzeitig sein." Zudem dauere dann die Räumung länger, weil der Schnee vielerorts bereits durch den Berufsverkehr angepresst worden sei und ein Gutteil der Straßen noch ein zweites Mal mit Schneepflug und Streugerät bearbeitet werden musste.

Rund um die Uhr im Einsatz waren laut Walter Mo?nik die 69 Autobahn-Räumfahrzeuge der Asfinag, "doch zaubern geht nicht, wenn es hinterm Schneepflug weiterschneit". Priorität habe in solchen Fällen, die erste Fahrspur freizukriegen, "die anderen folgen im nächsten Durchgang". Auch Zugfahrer mussten vormittags vor allem aus dem Süden kommend Verspätungen in Kauf nehmen.

Sonnig-eisiges Wochenende

Doch laut Meteorologe Rieder war das alles erst der Anfang. Zwar gibt es am Dienstag noch eine Verschnaufpause mit bis zu zwei Grad Plus, "doch Schneegeräte bitte nicht wegräumen und bei den Autos Frostschutz nachfüllen", rät Rieder. "Schon ab Mittwoch stellt sich wieder ein Oberitalien-Tief ein und bringt ähnliche Neuschneemengen wie zu Wochenbeginn." Bis Donnerstag sind südlich von Mur und Mürz nochmals bis zu 20 Zentimeter Schnee zu erwarten. "Am Freitag dreht der Wind auf Nord, dann bekommen die Obersteirer mehr Schnee ab." Dazu gesellen sichDauerfrost und eisiger Wind im ganzen Land. Die gute Nachricht: "Am Wochenende gibt's herrliches, sonniges Winterwetter."

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