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Zuletzt aktualisiert: 17.04.2012 um 21:00 UhrKommentare

Pro Landesrätin Grossmann: "Nicht nur gut zureden!"

Landesrätin Grossmann ist für verbindliche Quoten.

Foto © Fuchs

Elisabeth Grossmann (SPÖ): "Frauen haben zwar in Sachen Bildung die Männer längst überholt - immerhin sind fast 60 Prozent der Uni-Absolventen weiblich -, in Spitzenpositionen gelingt es aber nur den wenigsten, die gläserne Decke zu durchbrechen. Österreich liegt mit mageren 11,2 Prozent Frauen in Aufsichtsräten weit unter dem europäischen Durchschnitt - mit Freiwilligkeit und gutem Zureden kommen wir anscheinend nicht weiter! Es braucht mehr Verbindlichkeit, wie sie andere europäische Länder längst haben. Übrigens: Einige Länder Europas machen die Vergabe öffentlicher Aufträge von aktiver Frauenförderung abhängig, zum Beispiel durch Quoten. Das könnte zur Folge haben, dass österreichische Firmen, die nicht auf Frauenförderung setzen, an Ausschreibungen gar nicht mehr teilnehmen dürften.

Viele Studien belegen, dass gemischte Teams besser arbeiten und Frauen in leitenden Positionen einen echten ökonomischen Mehrwert bringen. Mehr Sichtweisen fließen ein, es werden ausgewogenere Entscheidungen getroffen, Risiken besser abgewogen und Frauen als Kundinnen besser angesprochen. Frauenförderung macht sich also auch mit barer Münze bezahlt. Quoten sind zwar kein elegantes Mittel, aber wirksam - und zahlen sich aus!"

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