26. Dezember 2014, 21:47 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 22.12.2012 um 18:22 UhrKommentare

Kein Tournee-Ticket für Schmitt

Die deutsche Skispringer-Legende Martin Schmitt wird im Aufgebot für die am 29. Dezember in Oberstdorf startenden Vierschanzen-Tournee nicht berücksichtigt. Das könnte das Karriereende des 34-Jährigen sein.

Foto © AP

Werner Schuster hat keinen leichten Job. Als Trainer der deutschen Springer-Garde steht der Österreicher unter enormen Erfolgsdruck. Um den Erwartungen zu entsprechen, kann der 43-Jährige auf Sentimentalitäten keinerlei Rücksicht nehmen. Auch dann nicht, wenn es um eine Legende geht.

Diese Legende heißt Martin Schmitt. Der Olympiasieger und Weltmeister, der an der Seite Sven Hannawalds mit seinen Erfolgen das Skispringen in eine neue Dimension hievte, wurde vom Vorarlberger im Aufgebot für die am 29. Dezember in Oberstdorf startenden Vierschanzen-Tournee nicht berücksichtigt. Zumindest vorerst. Denn der 34-Jährige, der seit 1996 bei jeder Tournee dabei war, hat am 27. und 28. Dezember beim Kontinental-Cup in Engelberg noch die Chance, sich über das nationale Kontingent zumindest für die Bewerbe in Oberstdorf und Garmisch zu qualifizieren. Gelingt ihm das nicht, könnte dies das Karriereende bedeuten. Denn Schmitt hat erst kürzlich erklärt, dass er bei einer Nicht-Teilnahme überlegen müsse, ob es noch Sinn mache, weiterzuspringen ...

Mit 34 Jahren gehört Schmitt auf alle Fälle schon zum alten Eisen. Obwohl, noch weit älter ist Springer-Methusalem Noriaki Kasai, der bereits 40 Lenze zählt. Trotzdem ist er als 18. noch immer zweitbester Japaner im Gesamtweltcup und plant bis Sotschi 2014.

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