23. Dezember 2014, 06:09 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 21.01.2013 um 21:18 UhrKommentare

Aufmarsch für "Pistenfloh" Schmidhofer

Nicole Schmidhofer wurde nach ihrer Erfolgsfahrt in Cortina in ihrer Heimat groß gefeiert. Für die Ski-WM in Schladming haben sich bereits zahlreiche Fans angemeldet.

Foto © GEPA

E inen Tag nach ihrem sensationellen zweiten Rang im Super G von Cortina d'Ampezzo war Nicole Schmidhofer beim FIS-Riesentorlauf in Gaal am Montag bereits wieder im Renneinsatz und brauste mit Startnummer 65 auf Rang elf. "Mit der hohen Startnummer war es nicht sehr einfach. Im zweiten Durchgang konnte ich noch einige Plätze gutmachen", erzählt Schmidhofer. Gesprächsthema rund um den Mirtlerhang und in den heimischen Gefilden am Lachtal war aber natürlich die Tofana-Sensationsfahrt der 23-Jährigen.

Im Cafe Hannes, dem Lokal ihrer Eltern Johann und Barbara, wurde noch am Sonntag ausgiebig gefeiert. "Zuerst haben wir alle im voll besetzten Lokal vor dem Fernseher mitgezittert. Immer, wenn eine Zeit rot aufgeleuchtet hat, gab es einen Aufschrei. Wir haben uns alle wahnsinnig gefreut. Es war ein harter Weg, der jetzt belohnt wurde. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, es ist etwas Besonderes", erzählen Barbara und Johann Schmidhofer.

Während das fröhliche Lachtaler-Mädel am Ort ihres bisher größten Weltcuperfolges von einer Fernseh- und Radiostation zur nächsten herumgereicht wurde, rüstete man sich daheim bereits für einen kleinen, aber feinen Empfang. Viele Verwandte, Bekannte und Freunde, zahlreiche Fanklub-Mitglieder, ihr erster Trainer Johann Jauch und Sportunion - Klubobmann Albert Einwallner marschierten zu ihren Ehren auf.

Frenetischer Empfang

Alle bejubelten am Abend die Heimkehr des erfolgreichen Skimädels. Begleitet vom Radetzkymarsch - es ist der Lieblingsmarsch der Schlagzeugerin des MV Schönberg-Lachtal - erwies der harte Kern der Sympathieträgerin nach ihrem ersten Weltcup-Stockerlplatz die Ehre. "Ich hab in Cortina auf das Nudelessen verzichtet, damit ich für die Heimfahrt keine Zeit verliere. Ich war total überrascht, dass so viele Freunde auf mich gewartet haben und mir gratulierten", erzählt Schmidhofer. Überrascht war "Nici" auch über die zahlreichen Gratulationen via E-Mail und SMS: "Bisher gab es noch gar keine Zeit, alle zu beantworten." Ein bisschen Zeit bleibt jetzt aber noch für Fanklubobmann Harald Horn, eine Fanfahrt zum WM-Super-G nach Schladming zu organisieren: "Wir reisen mit mindestens zwei Fanbussen an."

Während der Pistenfloh vom Lachtal bei den WM in Val d'Isere und Garmisch sowie bei Olympia in Vancouver zwar als Mitglied der ÖSV-Equipe vor Ort war aber zu keinem Renneinsatz kam, ist Schmidhofer bei der Heim-WM in Schladming für den Super G am 5. Februar fix gesetzt.

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