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Zuletzt aktualisiert: 18.01.2013 um 13:27 UhrKommentare

Janka knackte den Geschwindigkeits-Weltrekord

Mit 158,8 km/h ist der Schweizer Carlo Janka am Freitag bei der Kombi-Abfahrt die Lauberhorn-Strecke hinuntergerast. Das ist die höchste Geschwindigkeit in einem Weltcup-Bewerb aller Zeiten.

Foto © APA

Carlo Janka hat am Freitag in Wengen für einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord im alpinen Ski-Weltcup gesorgt. Der Schweizer war in der Abfahrt der Super-Kombination im Haneggschuss mit 158,8 km/h unterwegs. Das ist der höchste je in einem Weltcup-Bewerb gemessene Speed.

Die bisherige Bestmarke von 156,96 km/h hatte der Italiener Stefan Thanei 2005 ebenfalls in der Kombi-Abfahrt in Wengen und ebenfalls im Haneggschuss markiert. Zahlreiche weitere Athleten überboten am Freitag die alte Bestmarke, u.a. auch die beiden Österreicher Hannes Reichelt (157,4) und Joachim Puchner (157,2).

Nach dem Ende der Kombi-Abfahrt haben sieben Speed-Spezialisten noch eine Extra-Trainingseinheit einlegen dürfen. Schnellster war dabei der Salzburger Georg Streitberger. "Das ist gut fürs Selbstvertrauen. Aber zu den Topfavoriten zähle ich mich trotzdem nicht", meinte Streitberger. "Mir taugt das Skifahren derzeit sehr. Leider hab ich das noch nicht so richtig in Ergebnisse umsetzen können. Aber ich spüre, dass das demnächst passieren wird", sagte der Salzburger optimistisch.

"Brüggli-S komplett versaut"

Max Franz hat am Freitag beim Training sein Augenmerk auf die Passagen Hundschopf, Canadian Corner und Brüggli-S gelegt. "Das Brüggli-S hab ich komplett versaut", berichtete der Kärntner, der am Samstag die 160 km/h-Schallmauer durchbrechen möchte: "Dafür muss man ab Langentrejen jede Kurve perfekt erwischen und den Speed richtig aufbauen."

Genau dort in der Passage Langentrejen hat am Freitag Klaus Kröll gepatzt. Sorgen macht sich der Abfahrts-Weltcup-Sieger deshalb aber keine. "Training und Rennen sind zwei Paar Schuhe. Mit der richtigen Anspannung wird es passen."

Den km/h-Weltrekord hätte auch der Steirer gerne, Kröll merkte aber an: "Ich hatte schon oft im Haneggschuss den Top-Speed und hab dann das Rennen in anderen Passagen verloren. Deshalb ist es für mich wichtiger, dass ich den unteren Teil sauber erwische." Kröll zählt sich zum Kreis der Favoriten für Samstag; "Für mich ist hier sehr viel möglich, ich fühle mich gut. Es ist aber sehr schwierig, hier in Wengen einen fehlerfreien Lauf runterzukriegen."

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