26. November 2014, 18:42 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 12.05.2012 um 16:25 UhrKommentare

Madrid-Damen-Finale lautet Asarenka gegen Serena Williams

Asarenka um heuer schon fünften Titel. Williams bereits wieder Nummer sechs.

Foto © AP

Die Weltranglisten-Erste Wiktoria Asarenka sowie die frühere Nummer 1, Serena Williams, bestreiten das Endspiel des WTA-Premier-Turniers in Madrid. Der Australian-Open-Siegerin aus Weißrussland fehlt nach dem 6:2,6:4 über die Polin Agnieszka Radwanska nur noch ein Sieg zum fünften Saisontitel, die US-Amerikanerin musste sich gegen die tschechische Qualifikantin Lucie Hradecka beim 7:6,6:0 nur im ersten Satz besonders anstrengen. Somit hat es also zumindest bei den Damen die aktuelle Nummer 1 trotz blauem Sand ins Endspiel geschafft. Asarenka trifft mit einer 1:6-Bilanz auf Williams, misst dem aber nicht allzu viel Bedeutung bei. "Das wird diesmal eine andere Geschichte", sagte die 22-Jährige, die das bisher letzte Duell bei den vergangenen US Open mit 1:6,6:7 verloren hatte. "Das war ein sehr gutes Match und von da werde ich mir ein paar positive Dinge mitnehmen. Und es ist das erste Mal, das wir auf Sand spielen", erklärte Asarenka, die heuer schon über 4 Mio. Dollar (3,09 Mio. Euro) an Preisgeld verdient hat.

Redlich verdientes Preisgeld, hat sie in bisher 36 Matches in diesem Jahr doch nur zwei Mal (gegen Marion Bartoli im Miami-Viertelfinale und gegen Maria Scharapowa im Finale von Stuttgart) verloren. Serena Williams hatte gegen die Überraschungs-Halbfinalistin Hradecka im ersten Satz zu kämpfen. Die Tschechin stand immerhin zum ersten Mal auf Premier-Level (höchste Stufe nach Grand Slams) unter den letzten vier. Nun hat Williams die Chance, ihren heuer zweiten Titel nach Charleston einzuheimsen. Die 13-fache Major-Siegerin wird sich im Ranking zumindest einmal auf Rang sechs verbessern. "Ich habe wirklich hart gearbeitet, aber ich möchte nicht bei Nummer 6 aufhören", hat Williams die Rückkehr auf den Thron im Visier. Die 30-Jährige sieht sich gegen Asarenka als Außenseiterin. "Wiktoria hat heuer so konstant, so toll und fast perfekt gespielt, also habe ich im Finale nichts zu verlieren."

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