26. November 2014, 06:36 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 um 14:11 UhrKommentare

Weniger VIPs beim Grand Slam in Klagenfurt

Der Beachvolleyball Grand Slam in Klagenfurt vom 17. bis 22. Juli ist das letzte große Turnier vor Olympia in London. Während beinahe die gesamte sportliche Elite an den Start gehen wird, dürfte die Promi-Dichte heuer geringer ausfallen.

Foto © GEPA

Vom 17. bis 22. Juli findet in Klagenfurt zum 16. Mal der Beachvolleyball Grand Slam statt. Es ist das letzte große Turnier vor Olympia in London, und bis auf zwei Teams sind alle Olympiateilnehmer bei dem Kärntner Turnier vertreten, wie die Veranstalter am Dienstag drei Wochen vor dem ersten Aufschlag vor Journalisten berichteten. Der VIP-Faktor wird heuer mit jenem vergangener Jahre aller Voraussicht nach nicht mithalten können: Auch in der Klagenfurter Ostbucht spürt man die Auswirkung diverser Skandale um Großsponsoren und die damit verbundenen neuen "Compliance-Regelungen".

Der Grand Slam in "Klagenfurt am Wörthersee - Capital of Beachvolleyball" - wie eine am Dienstag enthüllte Gag-Ortstafel am See verrät - gibt aber nicht nur eine gute Vorschau auf die Spiele in London vom 28. Juli bis 9. August, auch die Auslosung für Olympia findet in Klagenfurt unter der Aufsicht des Präsidenten des Weltverbandes FIVB, Jizhong Wei, statt. Am Donnerstag (19. Juli) um 19.00 Uhr werden im VIP-Zelt die Startplätze zugeteilt. Die einzigen Olympia-Paare, die abgesagt haben, sind die US-Amerikanerinnen Walsh/May-Treanor und die Brasilianer Alison/Emanuel.

Sechs Tage, sechs Courts, 200 Spiele

183 Teams, 81 Damen- und 102 Herrenduos, aus 39 Nationen wollen in Klagenfurt ihr Können zeigen und um die je 300.000 Euro Preisgeld kämpfen. An sechs Tagen finden auf sechs Courts rund 200 Spiele statt. 24 Teams schaffen es direkt in den Hauptbewerb, weitere 32 spielen in der Qualifikation um acht weitere Plätze.

Die Vorjahressieger Ricardo/Cunha aus Brasilien kommen als Gewinner von Myslowice und Prag an den Wörthersee. Die US-Amerikaner Dalhausser/Rogers nahmen heuer nur an vier von sieben möglichen Turnieren auf der FIVB World Tour teil, in Brasilia und Shanghai gingen sie allerdings als Sieger vom Court. Bei den Damen werden den Chinesinnen Xue/Zhang und den Brasilianerinnen Larissa/Juliana gute Chancen zugesprochen - aber auch mit den Schwaiger-Schwestern aus Österreich ist zu rechnen. Letztere sind bisher die einzigen Österreicher, die ein fixes Olympiaticket haben.

Die hohe Promi-Dichte, für die der Grand Slam am Wörthersee in der Vergangenheit mindestens ebenso berühmt war, wie für die sportlichen Höhepunkte, wird sich heuer nicht halten lassen. Veranstalter Hannes Jagerhofer: "Wir merken die Compliance-Regelungen. Es getraut sich niemand mehr kommen, niemand will etwas annehmen." Fix zugesagt haben bis jetzt unter anderem Armin Assinger, Udo Jürgens, Franz Klammer, Niki Lauda, Toni Polster, Eva und Christoph Dichand, Wolfgang Fellner und Alexander Wrabetz.

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