27. November 2014, 09:15 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 23.10.2010 um 14:59 UhrKommentare

Klien glaubt an seine Chance

Im Kampf um die Endplatzierung in der Konstrukteursmeisterschaft 2010 und damit viel TV-Geld hat Christian Klien durchaus Chancen, in den restlichen zwei Formel-1-WM-Läufen nochmals für HRT zum Einsatz zu kommen.

Foto © GEPA

Nach seinem starken Auftritt beim Comeback in Singapur war der Vorarlberger zwar auch in Korea wieder nur Zuschauer, die Hoffnung hat Klien aber nicht aufgeben. Auch nicht für kommendes Jahr. "Ich sehe mich im März durchaus in einem Formel-1-Cockpit", sagte Klien in Yeongam.

Dass Fahrer-Plätze in der Formel 1 rar und teuer sind, ist dem Österreicher natürlich bewusst. "Einer bei Virgin oder Renault, eventuell zwei bei Hispania", vermutet Klien, der bei seinen seltenen Einsätzen als Hispania-Ersatzfahrer bisher aber stets als schnellster Pilot vor Bruno Senna und Sakon Yamamoto überzeugt hat.

Sponsoren fehlen

Weil neben fahrerischer Klasse in der Formel 1 natürlich auch das Geld zählt, wird Klien zusammen mit seinem Manager Roman Rummenigge versuchen, über den Winter Sponsoren zu begeistern. Die größte Chance sieht Klien aber wo anders. "Heuer sind extrem viele Bezahlfahrer im Einsatz, die aber die Erwartungen nicht immer erfüllt haben. Da werden die Teams vielleicht wieder umdenken." Zudem sei das Verbot des F-Schachts und des Doppel-Diffusors im kommenden Jahr gut für die kleine und finanzschwachen Teams.

Die Chance, im aktuellen Kampf der punktlosen Neueinsteiger nicht auf den letzten Platz abzurutschen, ist für Klien durchaus gegeben. Derzeit liegt Lotus dank eines 12. Platzes vor Hispania und Virgin auf Platz zehn. "Allerdings haben wir als einzige seit dem WM-Auftakt in Bahrain nichts mehr aerodynamisch am Auto verbessert", wundert Klien die matte Performance von HRT nicht wirklich.

Die Red-Bull-Show verfolgt Klien natürlich mit, war er doch selbst in den harten Anfangsjahren des 2005 in die Formel 1 eingestiegenen Teams dort Pilot. "Innerhalb von fünf Jahren um den Titel mitzufahren, ist bemerkenswert", zeigte Klien trotz seiner damaligen Ausbootung Respekt. Dass Mark Webber in der WM führt, ist für Klien bezeichnend. "Da sieht man wieder, dass man vor allem im richtigen Moment im richtigen Auto sitzen sollte."

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  • Kleine Zeitung-Redakteur Gerald Pototschnig berichtet aus der Welt der Formel 1.